Validierung mit künstlicher Intelligenz des 3D-Druckes von
Batteriezellen und Feststoffkörperbatterien (FOTO)
Baar, Schweiz (ots) - Ad hoc Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Die Blackstone Resources AG (SWX, Symbol BLS, ISIN CH0460027110) freut sich
bekannt zu geben, dass die Produktion 3D-gedruckter Batteriezellen nun auch auf
einer validierten und soliden wissenschaftlichen Grundlage steht. "Das ist das
Ergebnis einer komplexen Produktionssimulation, die auch mit der Berner
Fachhochschule (BFH ) durchgeführt wurde", erklärt Serhat Yilmaz, Chief
Marketing Officer der Blackstone Resources AG. "Bei dem Validierungsverfahren
sind mehr als 250 Prozess- und 90 Produktparameter eingeflossen, um diese
einzigartige Produktionstechnik mit unserem Benchmark-Modell zu verifizieren."
Damit ist bewiesen: Das Drucken von Batteriezellen nach dem von Blackstone
patentierten Verfahren senkt die Materialkosten durch bessere Ausnutzung
inaktiver Materialien (weniger Kollektorfolien und Separatoren) um 20 EUR/kWh .
"Dieses Ergebnis wurde durch unabhängige Experten im Auftrag des
Fördermittelgebers Innosuisse geprüft und bestätigt", so Yilmaz. Auf dieser
Grundlage wurde nun durch die Innosuisse eine weitere Geldtranche für das
Projekt freigegeben, mit der Blackstone weitere Modelle zum Drucken von
Festkörperbatterien erstellen wird. Die Simulation hat auch gezeigt, dass die
Produktionskosten um ca. 20% gesenkt werden können.
Zyklische Optimierung des Produktionsprozesses mit künstlicher Intelligenz
Parallel zu diesem Validierungsverfahren hat Blackstone Technology mit dem
sächsischen Unternehmen Symate GmbH eine künstliche Intelligenz (KI) entwickelt,
die noch bis Dezember 2021 in die Fertigung gedruckter Elektroden und
Batteriezellen integriert wird . "Damit können die von der BFH erarbeiteten
mathematischen Modelle erstmalig mit Daten aus dem KI-Life-System gefüttert
werden", erklärt Yilmaz. "Unsere Produktionsprozesse können wir so zyklisch und
in Echtzeit optimieren." Von der Prüfung der Ausgangsstoffe über die Rezeptwahl,
Prozessierung bis hin zur Herstellung der Batteriezelle können damit alle
relevanten Parameter in ein System erfasst, optimiert und mittels KI-Vorhersagen
analysiert werden.
Der besondere Vorteil: Durch den Einsatz von KI werden Wechselwirkungen
sichtbar, der hochgradig komplexe und datenintensive 3D Druck lässt sich damit
sogar in der Serienfertigung sicher beherrschen. Dabei setzt Blackstone auf das
Prinzip des Digitalen Zwillings.
Digitaler Zwilling für 3D-gedruckte Batterieelektroden
Die neue Blackstone-Produktion im sächsischen Döbeln steht ganz im Zeichen von
Digitalisierung und Industrie 4.0. Standard: "Wir möchten anfallende Datenmengen
im laufenden Fertigungsprozess analytisch auswerten und den Prozess auf Basis
dieser Daten regeln", erklärt Holger Gritzka, CEO und Geschäftsführer der
Blackstone Technology GmbH in Döbeln. "Hierfür werden wir ein neu entwickeltes
Cyberphysisches Produktionssystem (CPPS) einführen." Das CPPS kreiert auf Basis
und mithilfe künstlicher Intelligenz einen digitalen Zwilling für jeden Prozess
der einzelnen Energiezellen. "Sobald ausreichend analysierte Daten vorliegen,
lässt sich der Digitale Zwilling 'trainieren', um ihm ein individuelles
Normalverhalten zu vermitteln", erklärt Gritzka. Dieses Normalverhalten wird
dann permanent mit der laufenden Fertigung abgeglichen. Im Falle von Anomalien
werden mögliche Ursachen und Zusammenhänge dann über ein Benachrichtigungssystem
kommuniziert bzw. automatisch korrigiert.
3D gedruckte Lithium-Ionen-Batterien
Die patentierte Technologie zum dreidimensionalen Druck von Batterien hat
Blackstone selbst entwickelt. Sie ist für die Herstellung von
Flüssig-Elektrolyt-Batterien ebenso geeignet wie für Festkörperbatterien.
Mit der speziellen Blackstone 3D Drucktechnologie und den datenbasierten
Technologien wird die Produktion nicht nur stabil, sondern auch hochgradig
flexibel (die individuelle Prozessgestaltung ist unabhängig von
Rahmenbedingungen und kundenspezifischen Geometrien möglich). Zudem wird die
Energiedichte der neuartigen Batterien um 20% erhöht, während die
Herstellungskosten im Vergleich zu den derzeit verbreiteten
Lithium-Ionen-Batterietechnologien sinken. Gleichzeitig kann Blackstone
Investitionskosten mit der automatisierten Batterieherstellung im 3D
Druck-Verfahren um bis zu 70% senken.
"Durch den Verzicht auf lange Trocknungsstrecken und giftige Lösungsmittel
können wir den Energieverbrauch bei der Elektrodenherstellung nachhaltig
senken", erklärt Serhat Yilmaz. "Damit haben wir auch eine wertvolle Basis für
die zukünftige Herstellung neuer Festkörper- oder Solid-State-Batterien
geschaffen, die in Sachen Energiedichte, Ladegeschwindigkeit und Sicherheit neue
Maßstäbe zu setzen - bei gleichzeitig moderaten Kosten und Umwelteinflüssen."
Über Blackstone Resources AG
Die Blackstone Resources AG ist eine Schweizer Holdinggesellschaft mit Hauptsitz
in Baar, Kanton Zug, welche sich auf den Markt für Batterietechnologie und
Batteriemetalle konzentriert. Wir bieten ein direktes Engagement in der
Revolution der Batterietechnologie.
Die Blackstone Technology GmbH baut derzeit eine Produktionslinie für
3D-gedruckte Batterien Kleinserien in Döbeln, Sachsen, auf. Die kurzfristige
Produktion wird Pouch-Zellen mit der Blackstone Thick Layer Technology © sein,
die eine 20% höhere Energiedichte in Lithium-Ionen-Zellen ermöglicht. Blackstone
setzt das Entwicklungsprogramm für Festkörperbatterien und deren
Produktionsprozess fort.
Elektrofahrzeuge und Batterien haben die Nachfrage grosser Mengen
verschiedenster Metalle angetrieben. Daher errichtet, entwickelt und betreibt
Blackstone Resources Produktionsstätten für Batteriemetalle wie Lithium, Kobalt,
Mangan, Nickel und Kupfer, um an diesem Trend teilzunehmen.
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