ROUNDUP: KI-Nachfrage treibt Oracle an - Aktie erholt sich vom Vortagesdämpfer
AUSTIN - Der US-Software- und Datencenter-Konzern Oracle US68389X1054 hat im ersten Geschäftsquartal kräftig von der Nachfrage nach KI-Infrastruktur profitiert. Die Umsätze mit Cloud-Infrastruktur - das sind vor allem KI-Rechenzentren - wurden in den drei Monaten bis Ende August mit 7,4 Milliarden US-Dollar (6,4 Mrd Euro) im Jahresvergleich mehr als verdoppelt, wie der SAP DE0007164600-Rivale am Donnerstag nach US-Börsenschluss in Austin (Texas) mitteilte. Damit schnitt das Unternehmen besser ab als von Analysten erwartet. Die Aktie dürfte am Freitag den deutlichen Vortagesverlust angesichts eines Aufschwungs im vorbörslichen US-Handel wieder wettmachen.
ROUNDUP: Softwarehersteller Adobe gibt vorsichtigen Umsatzausblick - Aktie fällt
SAN JOSE - Der Softwarehersteller Adobe US00724F1012 hat mit einem vorsichtigen Umsatzausblick auf das vierte Geschäftsquartal aufhorchen lassen. Der Umsatz im am 30. November endenden Quartal werde zwischen 6,8 und 6,85 Milliarden US-Dollar (5,8 bis 5,9 Mrd Euro) liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend nach US-Börsenschluss mit. Der Mittelwert dieser Spanne lag unter der durchschnittlichen Prognose der Analysten. Der bereinigte Gewinn je Aktie werde voraussichtlich zwischen 6,30 und 6,35 US-Dollar liegen, so das Unternehmen. Analysten hatten im Durchschnitt mit 6,30 US-Dollar je Aktie gerechnet. Anleger reagierten verhalten.
ROUNDUP/United Internet: Sparkurs bei 1&1 und Ionos mit Stellenabbau
MONTABAUR/KARLSRUHE - Der United-Internet-Konzern DE0005089031 hat bei seinen Töchtern 1&1 DE0005545503 und Ionos DE000A3E00M1 Sparprogramme mit einem Stellenabbau auf den Weg gebracht. Insgesamt sollen bei den zwei Unternehmen rund 800 Arbeitsplätze wegfallen, teilten die Töchter und der Mutterkonzern am Donnerstag in Montabaur und Karlsruhe mit. 1&1 senkte zudem wegen der anfallenden Einmalkosten den Ausblick für das operative Ergebnis 2026. Von den drei Aktien aus dem Konzerngeflecht litten aber vor allem Ionos und United Internet unter den veranschlagten Kosten.
ROUNDUP/Strategie-Streit: Flatexdegiro-Aufsichtsratschef geht - Kursrutsch
FRANKFURT - Wegen unterschiedlicher Auffassungen zu strategischen Unternehmensfragen verlassen gleich zwei Aufsichtsratsmitglieder des Onlinebrokers Flatexdegiro DE000FTG1111 das Gremium. Der Aufsichtsratsvorsitzende, Hans-Hermann Lotter, habe sein Amt mit sofortiger Wirkung niedergelegt, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Über den Entschluss habe er in einer Aufsichtsratssitzung persönlich informiert. Sein Stellvertreter Stefan Müller wurde mit sofortiger Wirkung interimistisch zum Aufsichtsratschef gewählt. Mit Martina Pfeifer verlässt zudem ein weiteres Mitglied das Gremium. Die Reaktion an der Börse fiel harsch aus.
Salzgitter ernennt neuen Finanzchef
SALZGITTER - Der Stahlkonzern Salzgitter DE0006202005 besetzt die Position des Finanzvorstands neu. Birgit Potrafki werde ihren zum 31. Januar 2027 auslaufenden Vertrag nicht verlängern, teilte das Unternehmen am Freitag in Salzgitter mit. Ihr Nachfolger wird Christoph Martin, der seit Anfang vergangenen Jahres Mitglied der Geschäftsführung bei zwei Salzgitter-Tochterfirmen ist. Er übernimmt die Aufgaben des Konzernfinanzchefs ab 1. Oktober 2026, wobei Potrafki bis zu ihrem Ausscheiden die Übergabe sicherstellen werde, wie es weiter hieß. Die Managerin war seit Februar 2024 Vorstandsmitglied bei Salzgitter und will sich nun den Angaben zufolge einer neuen beruflichen Herausforderung widmen.
Autozulieferer Forvia Hella verliert Finanzchef - Nachfolge noch nicht klar
LIPPSTADT - Der Scheinwerferhersteller Forvia FR0000121147 Hella DE000A13SX22 verliert seinen Finanzchef Philippe Vienney. Der 60-jährige Franzose will seinen Ende Februar 2027 auslaufenden Vertrag aus privaten Gründen nicht verlängern, wie die Lippstädter am Freitag mitteilten. Die Nachfolge des Postens in der Geschäftsführung ist noch nicht klar, darüber solle aber zeitnah informiert werden, hieß es vom MDax DE0008467416-Konzern. Vienney war seit März 2024 verantwortlich für das Ressort. Der Autozulieferer Hella gehört mehrheitlich zum französischen Zuliefererkonzern Forvia.
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ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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