BAD HOMBURG (dpa-AFX) - Steigende Kosten und negative Wechselkurse haben die Gewinnentwicklung beim Dialyseanbieter Fresenius DE0005785604 Medical Care (FMC DE0005785802) im ersten Quartal gedämpft. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis kletterte nominal um 2 Prozent auf 467 Millionen Euro, ohne Währungseffekte hätte das Plus im Vergleich zum Vorjahr aber zehn Prozent betragen, wie der DaxDE0008469008-Konzern am Dienstag in Bad Homburg mitteilte.
Inklusive aller Effekte und auch unter dem Strich musste der Blutwäschespezialist deutliche Einbußen hinnehmen: So brach etwa der Konzerngewinn um 22 Prozent auf 118 Millionen Euro ein. Der Erlös sank um 6 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro, zu konstanten Wechselkursen betrug das Plus aber 3 Prozent. Analysten hatten bereits mit einer ähnlichen Entwicklung gerechnet, die Gewinnzahlen fielen ein Tick besser aus.
Konzernchefin Helen Giza bestätigte die Prognosen. Die Managerin hat 2026 zum "Übergangsjahr" erklärt, nachdem FMC noch 2025 einen satten Gewinnsprung hingelegt hatte. Grund sind unter anderem Kosten für die aktuell laufende Einführung eines modernen Dialysegeräts in den USA, in dem Giza aber eine Investition in eine bessere Zukunft sieht. Zugleich treibt FMC seine Sparmaßnahmen und die Verkleinerung seines Kliniknetzwerkes voran./tav/stk
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