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08.05.26 11:07:26

Original-Research: Smartbroker AG (von Montega AG): Kaufen

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Original-Research: Smartbroker AG - von Montega AG

08.05.2026 / 11:07 CET/CEST

Veröffentlichung einer Research, übermittelt durch EQS News - ein Service

der EQS Group.

Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw.

Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung

oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.

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Einstufung von Montega AG zu Smartbroker AG

Unternehmen: Smartbroker AG

ISIN: DE000A2GS609

Anlass der Studie: Update

Empfehlung: Kaufen

seit: 08.05.2026

Kursziel: 18,00 EUR

Kursziel auf Sicht von: 12 Monaten

Letzte Ratingänderung: -

Analyst: Nicklas Frers; Christian Bruns, CFA

Roadshow Feedback - Mit bewährter Qualität und KI-Turbo zur

Wachstumsbeschleunigung in H2

Die jüngste Roadshow mit der Smartbroker AG in Frankfurt hat unsere positive

Einschätzung des Investmentcases bestätigt. Im Dialog mit institutionellen

Investoren verdeutlichte das Management, dass eine konsequente Ausrichtung

auf Produktqualität und Nutzeraktivität die Basis für die angestrebten

Wachstumsziele bildet. Mit einem Ziel von 100 Tausend Neukunden für das GJ

2026 liegt das Unternehmen nach dem ersten Quartal (Kundenwachstum Q1/26: 17

Tausend) zwar hinter dem Erwartungswert, u.E. bleibt das Jahresziel jedoch

absolut realistisch. Hintergrund ist die Erwartung, dass der Großteil des

Wachstums aufgrund saisonaler Effekte und verstärkter Marketingaktivitäten

in der zweiten Jahreshälfte generiert wird. Der strategische Fokus liegt

dabei auf einer gesunden Balance. Während das Neukundenwachstum die

notwendige Skalierung liefert, stellt die Priorisierung der Produktqualität

sicher, dass es sich primär um aktive und damit hochprofitable Nutzer

handelt.

Das Altersvorsorgedepot als Wachstumstreiber: Ein zentrales Thema der

Gespräche war das Potenzial des voraussichtlich kommenden

Altersvorsorgedepots (AVD), welches einen massiven Markt für die private

Vorsorge in Deutschland erschließt. Wir sehen die Neobroker hier als die

strukturellen Gewinner der Branche. Während klassische Banken durch komplexe

Kostenstrukturen und Depotgebühren im Bestandsgeschäft belastet sind, können

Online- und Neobroker durch ihre schlanke Infrastruktur ein überlegenes

Preis-Leistungs-Verhältnis anbieten. Insbesondere das gesetzlich vorgegebene

Standarddepot dürfte künftig an den Produktkosten gemessen werden. Da

Smartbroker im AVD konsequent auf eine kostenfreie Depotführung und

gebührenfreie Trades setzt, wird kurzfristig zwar kein großartiger

Ertragszuwachs aus Transaktionen erwartet, dennoch eröffnen sich attraktive

Möglichkeiten bei Vertriebsund Bestandsprovisionen. Smartbroker könnte den

gesetzlichen Spielraum nutzen, um die erlaubten Produkte im Standard- sowie

im freien Depot selbst auszuwählen. So lässt sich die entsprechende

Visibilität gezielt monetarisieren, indem ETF- oder Fondsanbieter

Smartbroker dafür vergüten, ihre Produkte prominent im Anlageuniversum zu

platzieren.

Produktqualität und KI als Effizienz-Hebel: Die Überzeugung des Managements,

dass das beste Produkt am Ende die wertvollsten Kunden gewinnt, bleibt

weiterhin fest verankert. Dabei definiert sich 'Qualität' bei Smartbroker

über das reine Preismodell und die Handelsplatzauswahl hinaus durch eine

Vielzahl an Features wie professionelle Analysetools, die Entwicklung einer

proprietären API für Heavy Trader oder auch eine Desktop-Version. In diesem

Kontext fungiert KI als massiver Performance-Katalysator. In den bereits

implementierten IT-Bereichen steigert der Einsatz von KI die Effizienz

aktuell um den Faktor 10 bis 20. Diese Beschleunigung verkürzt die Zeit für

neue Features und Produkterweiterungen signifikant. Ein strategischer

Schwerpunkt liegt hierbei auf der Schaffung eines personalisierten

Nutzererlebnisses. Durch die intelligente Auswertung vorhandener Daten aus

dem eigenen Datawarehouse sollen Kunden künftig noch gezielter und

effektiver angesprochen werden, was sowohl die Nutzerbindung als auch die

Aktivitätsrate weiter optimieren dürfte.

Marketingaktivität erhöht sich in zweiter Jahreshälfte: Im Bereich Marketing

hat Smartbroker durch die Verpflichtung eines neuen Leiters, der von einem

direkten Wettbewerber gewonnen werden konnte, ein wichtiges Signal gesetzt.

Die neue Führung wird ihre Expertise insbesondere in den Feldern Social

Media und Personality Marketing einbringen. Für die zweite Jahreshälfte

erwarten wir einen gezielten Ausbau der Marketinginvestitionen. Dies ist

eine logische Konsequenz aus dem bevorstehenden AVD-Start im Januar 2027, da

der Wettbewerb um Marktanteile bereits im Vorfeld deutlich anziehen dürfte.

Mit einem geplanten Marketingbudget von ca. 12,5 Mio. EUR für das Gesamtjahr

2026 verfügt Smartbroker über eine solide Basis. Um bei sich bietenden

Opportunitäten oder einer weiteren Beschleunigung des Marktwachstums

maximale Agilität zu wahren, hat sich das Unternehmen bereits frühzeitig

zusätzliche finanzielle Puffer über gesicherte Darlehen reserviert. Das

Management bekräftigte hierbei seine Priorisierung, dass das nachhaltige

Kundenwachstum aktuell klare Priorität vor der kurzfristigen

Gewinnmaximierung hat.

Bewertungsanomalie im Peer-Vergleich: Der Blick auf die Bewertung offenbart

eine deutliche Diskrepanz zwischen der operativen Substanz und dem aktuellen

Kursniveau. Dass Smartbroker mittlerweile im Sektorresearch internationaler

Schwergewichte wie UBS und J.P. Morgan vertreten ist, belegt die gestiegene

Sichtbarkeit am Kapitalmarkt. Im Peer-Vergleich zu börsennotierten Brokern

sowie jüngsten Finanzierungsrunden privater Wettbewerber wird ein Kunde im

Marktschnitt mit rund 1.000 EUR bewertet. Bei Smartbroker impliziert der

aktuelle Aktienkurs lediglich eine Bewertung von rund 780 EUR pro Kunde und

dies, obwohl der durchschnittliche Smartbroker+ Kunde mit 38 Trades im Jahr

(Stand 2025) eine deutliche höhere Aktivität als die Konkurrenz aufweist.

Mit Akquisitionskosten (CAC) von aktuell 130 bis 140 EUR, die bereits nach

rund eineinhalb Jahren amortisiert sind, verfügt das Unternehmen zudem über

einen attraktiven ROI. Zwar wird für das laufende Geschäftsjahr aufgrund des

PFOF-Verbots kein sprunghaftes Umsatzwachstum erwartet und das Ergebnis

erneut um den Break-Even-Punkt geplant, dennoch agiert Smartbroker vor

Marketingaufwendungen für das Neukundenwachstum bereits hochprofitabel

(2026e EBITDA vor CAC: ca. 12 Mio. EUR). Angesichts des Wachstumspfades

sehen wir die Aktie daher aktuell als unterbewertet an, da der Kurs der

operativen Performance und der hohen Qualität der Kundenbasis derzeit noch

erheblich hinterherhinkt.

Fazit: Die Roadshow hat verdeutlicht, dass Smartbroker operativ auf Kurs ist

und die strategischen Weichen für die nächste Wachstumsphase gestellt hat.

Das Management verfolgt einen disziplinierten Ansatz, der das nachhaltige

Kundenwachstum vor kurzfristigen Ergebnismargen stellt. Mit Blick auf das ab

2027 startende AVD ergibt sich zudem ein großes Wachstumspotenzial.

Angesichts der Unterbewertung im Peer-Vergleich und der zunehmenden

Visibilität im zweiten Halbjahr bestätigen wir unsere Kaufempfehlung und das

aktuelle Kursziel von 18,00 EUR.

+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss

bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS /

HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter http://www.montega.de +++

Über Montega:

Die Montega AG ist eine innovative Investment-Banking-Boutique mit klarem

Fokus auf den Mittelstand und agiert als Plattformanbieter für den Austausch

zwischen börsennotierten Unternehmen und institutionellen Investoren.

Montega erstellt hochwertiges Equity Research, veranstaltet vielfältige

Kapitalmarktevents im In- und Ausland und bietet eine umfassende

Unterstützung bei Eigen- und Fremdkapitalfinanzierungen. Die Mission:

Emittenten und Investoren zusammenbringen und für Transparenz im

Börsenumfeld sorgen. Dabei konzentriert sich Montega auf jene

Marktteilnehmer, deren Sprache die Mittelstandsexperten am besten

beherrschen: Small- und MidCaps auf der einen sowie Vermögensverwalter,

Family Offices und Investment-Boutiquen mit einem Anlagefokus im

Nebenwertebereich auf der anderen Seite.

Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden:

https://eqs-cockpit.com/c/fncls.ssp?u=cbad3f132bfe28dfc16ecdbc86ac6548

Kontakt für Rückfragen:

Montega AG - Equity Research

Tel.: +49 (0)40 41111 37-80

Web: www.montega.de

E-Mail: info@montega.de

LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/montega-ag

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Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate

News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.

Originalinhalt anzeigen:

https://eqs-news.com/?origin_id=856d9326-4aba-11f1-8534-027f3c38b923&lang=de

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