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13.05.26 09:57:19

OTS: Proxima Fusion / Proxima Fusion gründet Industrial Development Board für ...

Proxima Fusion gründet Industrial Development Board für den Aufbau

einer europäischen Fusionsindustrie (FOTO)

München (ots) - +++ Proxima Fusion beruft hochrangig besetztes Industrial

Development Board (IDB).

+++ Führende Köpfe aus Energieindustrie, Technologie und Europapolitik bringen

ihre Erfahrung in Energieinfrastruktur, industrieller Skalierung und globalen

Technologiesystemen ein.

+++ Das neue Gremium stärkt den Aufbau eines europäischen Fusionsökosystems und

soll Europas Anspruch auf eine führende Rolle bei der Fusionsenergie

untermauern.

Proxima Fusion (https://proximafusion.com/) , Europas am schnellsten wachsendes

Fusionsenergie-Unternehmen, hat heute die Einrichtung eines Industrial

Development Board (IDB) bekanntgegeben. In diesem Gremium bringt das Unternehmen

einige der erfahrensten europäischen Expertinnen und Experten aus Industrie und

Energie zusammen, um den Übergang von der Fusionsforschung hin zum kommerziellen

Einsatz zu beschleunigen.

Zu den Mitgliedern des IDB gehören:

- Luc Rémont, ehemaliger CEO von EDF und Schneider Electric

- Dr. Michael Bolle, ehemaliger CTO und CDO der Robert Bosch GmbH sowie

Vorsitzender des Kuratoriums der Carl-Zeiss-Stiftung

- Ann Mettler, frühere Generaldirektorin in der Europäischen Kommission und

frühere Europa-Vizepräsidentin bei Breakthrough Energy

- Erich Clementi, Aufsichtsratsvorsitzender von E.ON und früherer IBM-Manager

Das Board vereint umfassende Erfahrung in den Bereichen Energieinfrastruktur,

industrielle Skalierung und globale Technologiesysteme. Es nimmt zu einem

Zeitpunkt seine Arbeit auf, an dem die Fusionsenergie von der Forschung in eine

Phase der technischen Entwicklung und praktischen Umsetzung übergeht. Das

Gremium spiegelt auch die gesamteuropäische industrielle Entwicklung wider, die

Proxima vorantreibt, um Fusionsenergie im großen Maßstab zu realisieren.

Dr. Francesco Sciortino, Mitgründer und CEO von Proxima Fusion:

"Geschwindigkeit und Skalierung, darum geht es. Proxima hat gezeigt, dass wir

schneller vorankommen können, als viele für möglich gehalten haben. Jetzt geht

es darum, unsere Fertigungskapazitäten massiv auszubauen, ein tragfähiges

industrielles Ökosystem zu stärken und die Expertise neuer Partner zu nutzen,

die in das Feld einsteigen. Dieses Board bringt genau die Erfahrung und

Netzwerke mit, die nötig sind, um Fusionsenergie zu Europas größtem

Industrieprojekt zu machen."

Von der Innovation zur Industrialisierung

Proxima Fusion entwickelt Stellarator-basierte Fusionskraftwerke. Herzstück des

Entwicklungsplans sind der Fusionsdemonstrator "Alpha", der in den frühen

2030er-Jahren einen Energieüberschuss liefern soll, sowie im weiteren Verlauf

der 2030er-Jahre "Stellaris", das erste kommerzielle

Stellarator-Fusionskraftwerk, das Fusionsenergie ins Stromnetz einspeisen soll.

Die Umsetzung dieses Fahrplans erfordert nicht nur herausragende

ingenieurtechnische Leistungen, sondern auch industrielle Fähigkeiten im großen

Maßstab. Das Industrial Development Board ist darauf ausgerichtet, Proxima

Fusion bei diesem Schritt zu unterstützen. Es wird:

- beraten, wie Forschung und Entwicklung in eine industrielle Umsetzung

überführt werden können,

- Proxima Fusion mit Entscheiderinnen und -entscheidern aus der Industrie über

Sektorgrenzen hinweg vernetzen und

- sicherstellen, dass Europa seine Chance im Bereich Fusion nicht verpasst.

Luc Rémont, ehemaliger CEO von EDF und Schneider Electric:

"Fusionsenergie hat das Potenzial, ein wesentlicher Baustein des zukünftigen

europäischen Energiesystems zu werden. Dies kann aber nur gelingen, wenn sie von

Beginn an als Industrieprojekt verstanden und behandelt wird. Proxima verbindet

erstklassiges Engineering mit einem glaubwürdigen Weg zur Skalierung. Mit seiner

Verankerung in Forschung und Ingenieurwesen kann es zu Europas Fusions-Champion

werden und genau deshalb bin ich stolz darauf, dieses beeindruckende Unternehmen

zu unterstützen."

Dr. Michael Bolle, ehemaliger CTO und CDO der Robert Bosch GmbH sowie

Vorsitzender des Kuratoriums der Carl-Zeiss-Stiftung:

"Die industrielle Stärke Europas ist außergewöhnlich. Die Fusionsenergie ist

genau die Art von Herausforderung, bei der dies entscheidend ist und sich eine

reale Chance bietet, global eine Führungsrolle zu übernehmen. Wir verfügen über

eine starke Basis in der Entwicklung und Skalierung komplexer Systeme vom

Automobilbau über den Maschinenbau bis hin zur Präzisionsoptik. Das ist eine

einmalige Gelegenheit für eine ganze Generation, die zukünftigen Energiesysteme

mitzugestalten. Ich freue mich, meinen Beitrag zu leisten, damit Proxima zu

einem neuen Lehrbeispiel dafür wird, wie man Technologie in Europa erfolgreich

skaliert."

Ann Mettler, ehemalige Generaldirektorin in der Europäischen Kommission und

frühere Europa-Vizepräsidentin bei Breakthrough Energy:

"Europa mangelt es nicht an Innovation - zu oft gelingt es aber nicht, diese in

eine industrielle Führungsrolle zu überführen. Die Fusionsenergie befindet sich

in einem seltenen Moment, in dem dieser Pfad noch aktiv gestaltet werden kann.

Die eigentliche Bewährungsprobe besteht nun darin, ob Europa die Unternehmen

unterstützen und skalieren kann, die wissenschaftliche Exzellenz in

Energiesicherheit, wirtschaftliche Stärke und langfristige Wettbewerbsfähigkeit

übersetzen. Proxima hat eine klare Chance, eine Führungsrolle in der Fusion zu

übernehmen - und ich freue mich sehr, Teil davon zu sein."

Erich Clementi, Aufsichtsratsvorsitzender von E.ON und früherer IBM-Manager:

"Die Fusionsenergie kann zur prägenden Technologieplattform für die

Energiesysteme der Zukunft werden. Europa muss seine Kräfte bündeln, um die

Erfolgschancen zu maximieren, nicht nur in der Wissenschaft, sondern auch in der

wirtschaftlichen Entwicklung. Die geopolitische Dimension ist zu groß, um es

anders anzugehen. Proxima muss Europa in diesem neuen globalen Wettbewerb

anführen."

Aufbau eines europäischen Fusionsökosystems

Das Industrial Development Board knüpft an die Dynamik der Alpha Alliance

(https://alpha-alliance.org/) an, des Industriekonsortiums rund um den

Fusionsdemonstrator "Alpha". Dieses Netzwerk industrieller Partnerinnen und

Partner ist seit Februar 2026 bereits auf über 50 Unternehmen angewachsen. Die

Einrichtung des IDB markiert einen weiteren wichtigen Schritt hin auf dem Weg,

um "Alpha" zu realisieren und Fusionskraftwerke in Europa im großen Maßstab zu

errichten.

Francesco Sciortino, CEO von Proxima Fusion, ergänzt:

"Wir fragen nicht mehr, ob Fusionsenergie funktioniert, wir fragen, wie schnell

wir sie bauen können. Die aktuelle Phase ist geprägt von Koordination:

Industrie, Kapital und Politik müssen so zusammengebracht werden, dass wir im

großen Maßstab vorankommen. Genau hier müssen wir als Nächstes unseren

Leistungsnachweis erbringen."

Über Proxima Fusion

Proxima Fusion wurde 2023 aus dem Max-Planck-Institut für Plasmaphysik

ausgegliedert, um die erste Generation von Fusionskraftwerken mit

QI-HTS-Stellaratoren zu bauen. Proxima hat seitdem ein Weltklasse-Team von

Wissenschaftlern und Ingenieuren aus führenden Unternehmen und Institutionen

zusammengestellt, darunter das IPP, das MIT, Harvard, SpaceX, Tesla und McLaren.

Durch einen simulationsgesteuerten Ansatz in der Technik, der fortschrittliche

Computer und Hochtemperatur-Supraleiter nutzt, um auf den bahnbrechenden

Ergebnissen des W7-X-Experiments des IPP aufzubauen, führt Proxima Europa in

eine neue Ära sauberer Energie, und zwar für immer.

Pressekontakt:

Proxima Fusion

Maria Dantz

Flößergasse 2

81369 München

Tel. 0031 614715715

mailto:press@proximafusion.com

LHLK Agentur für Kommunikation

Dirk Heerdegen

Tegernseer Platz 7

81541 München

+49 89 720187 - 298

mailto:proxima@lhlk.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/177716/6274351

OTS: Proxima Fusion

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