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07.05.26 10:03:14

OTS: KfW / Erstes Quartal 2026: KfW startet sehr gut ins neue Jahr

Erstes Quartal 2026: KfW startet sehr gut ins neue Jahr

Frankfurt am Main (ots) -

- Neuzusagen steigen um 36 Prozent auf 24,1 Milliarden Euro

- Starker Zuwachs an Mittelstandsförderung für Innovation, Klima, und Umwelt um

44 Prozent

- Weiterhin hohe Nachfrage privater Kunden nach Bundesförderung effizienter

Gebäude einschließlich Heizungsförderung

- KfW verstetigt eigenen Förderbeitrag mit 120 Millionen Euro

- Anstieg Ökonomisches Ergebnis um 50 Prozent auf 594 Millionen Euro -

Konzernergebnis bei 380 Millionen Euro

- Stefan Wintels: "Die KfW nutzt deutlich über Vorjahr ihre finanzielle

Stabilität, um Kunden zu unterstützen, Wachstum zu fördern und nachhaltigen

Wandel voranzubringen"

Die KfW Bankengruppe ist sehr gut ins neue Jahr gestartet und sagte im ersten

Quartal Finanzierungen in Höhe von 24,1 Milliarden Euro zu (01-03/2025: 17,7

Milliarden Euro). Trotz der anhaltend anspruchsvollen wirtschaftlichen

Rahmenbedingungen wächst das Neugeschäft um rund 36 Prozent. Dies zeigte sich

insbesondere in der inländischen Förderung in Höhe von 17,1 Milliarden

Euro(01-03/2025: 12,5 Milliarden Euro):

Im Inland belebte sich die Nachfrage im Segment Mittelstand, vor allem für

Innovations-, Umwelt- und Klimavorhaben (4,9 Milliarden Euro gegenüber 3,4

Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum).

Aufgrund des positiven Marktumfelds und attraktiver Konditionen stieg die

Nachfrage im Programm "Erneuerbare Energien - Standard" auf 3,4 Milliarden Euro

(01-03/2025: 2,0 Milliarden Euro). Zudem waren die Programme für private Kunden

sehr stark gefragt. Der Fokus lag auf der energieeffizienten Gebäudeförderung

einschließlich der Heizungsförderung. Auch bei KfW Capital vervielfachten sich

die Zusagen der Fondsinvestments auf 150 Millionen Euro (01-03/2025: 41

Millionen Euro).

"Die anhaltend starke Nachfrage nach KfW-Förderungen zeigt: Unternehmen und

private Kunden investieren selbst in einem fordernden wirtschaftlichen Umfeld

zukunftsgerichtet. Das ist ein positives Signal für nachhaltiges Wachstum und

Beschäftigung in Deutschland", sagte Stefan Wintels, Vorstandsvorsitzender der

KfW.

Das Neugeschäft in der Export- und Projektfinanzierung verzeichnete mit 5,0

Milliarden Euro ebenso einen Anstieg (01-03/2025: 4,5 Milliarden Euro).

Ursächlich dafür sind große Einzelgeschäfte, die sich nicht gleichmäßig über das

Jahr verteilen. Die KfW Entwicklungsbank erzielte einen deutlichen Anstieg auf

1,8 Milliarden Euro (01-03/2025: 0,5 Milliarden Euro) und übertraf damit das

Vorjahresniveau um mehr als das Dreifache. Dieser Zuwachs ist vor allem auf

einige großvolumige Zusagen zurückzuführen. Ein Großteil dieser Zusagen besteht

aus KfW-Eigenmitteln. Deutsche und europäische Wirtschaftsinteressen sind

stärker in den Fokus gerückt. Die DEG zeigte mit Zusagen von 0,2 Milliarden Euro

eine Verdopplung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (01-03/2025: 0,1 Milliarden

Euro).

Im ersten Quartal erzielte der KfW-Konzern ein Ökonomisches Ergebnis

(Konzerngewinn vor IFRS-Effekten, Förderaufwand und Steuern) in Höhe von 594

Millionen Euro, das damit rund 50 Prozent über dem Wert des Vorjahres von 385

Millionen Euro lag. Dies ermöglichte der KfW, im Fördergeschäft 120 Millionen

Euro (01-03/2025: 115 Millionen Euro) eigene Mittel einzusetzen, um die

Konditionen ihrer Förderung zu verbessern. Schwerpunkte lagen in der Förderung

von Gründung und Unternehmensinvestitionen, Innovation sowie Energieeffizienz

und erneuerbare Energien. Der Konzerngewinn belief sich auf 380 Millionen Euro

und übertraf damit das Vorjahr signifikant (01-03/2025: 117 Millionen Euro).

"Unser ökonomisches Ergebnis belegt die stabile Ertragskraft der KfW. Sie

versetzt uns in die Lage, Unternehmen, Kommunen und Privathaushalte gezielt zu

unterstützen - gerade in Zeiten besonderer Herausforderungen", sagte Wintels.

Das operative Ergebnis (Betriebsergebnis vor Bewertungen) vor Förderaufwand lag

mit 525 Millionen Euro deutlich über dem bereits hohen Niveau des

Vorjahreszeitraums (01-03/2025: 432 Millionen Euro). Diese Entwicklung ist auf

die weiterhin starke Performance der operativen Erträge zurückzuführen, die sich

auf 923 Millionen Euro beliefen (01-03/2025: 831 Millionen Euro). Der

Zinsüberschuss (vor Förderaufwand), der unverändert die wesentliche

Ertragsquelle des Konzerns darstellt, übertraf mit 747 Millionen Euro den

Vorjahreswert von 658 Millionen Euro deutlich. Das Provisionsergebnis (vor

Förderaufwand) erreichte mit 176 Millionen Euro das Niveau des Vorjahres

(01-03/2025: 173 Millionen Euro). Der Verwaltungsaufwand (vor Förderaufwand)

blieb mit 398 Millionen Euro erfreulicherweise stabil auf Vorjahresniveau

(01-03/2025: 399 Millionen Euro).

Das Bewertungsergebnis war geprägt von positiven Ergebnissen aus der

Beteiligungs- und Fremdwährungsbewertung, denen Belastungen aus der

Kreditrisikovorsorge gegenüberstanden. Das Ergebnis aus der Risikovorsorge

zeigte sich trotz der zunehmend herausfordernden geopolitischen und

makroökonomischen Lage mit Blick auf den Nahen Osten mit einem Nettoaufwand von

36 Millionen Euro wiederum sehr moderat (01-03/2025: 34 Millionen Euro). Das

Ergebnis basiert auf Zuführungen zur pauschalen Kreditrisikovorsorge und zu

Einzelwertberichtigungen. Gegenläufig wirkten Erträge aus Eingängen auf

abgeschriebene Forderungen.

Das Beteiligungsportfolio trug mit 74 Millionen Euro zum positiven

Bewertungsergebnis bei (01-03/2025: 30 Millionen Euro). Grund hierfür waren die

positiven Entwicklungen im Bewertungsergebnis vor allem bei KfW Capital und der

DEG.

Das Ergebnis aus der Bewertung der Fremdwährungspositionen in Höhe von 15

Millionen Euro (01-03/2025: minus 52 Millionen Euro) resultierte im Wesentlichen

aus den in Fremdwährung gehaltenen DEG-Beteiligungen und deren Teilabsicherung.

Der Ertragsteueraufwand belief sich auf 46 Millionen Euro (01-03/2025: 33

Millionen Euro). Rein IFRS-bedingte Bewertungseffekte aus Derivaten, die zu

Sicherungszwecken eingesetzt werden, belasteten das Ergebnis mit 48 Millionen

Euro (01-03/2025: minus 120 Millionen Euro).

Die Bilanzsumme lag mit 531,9 Milliarden Euro um 8,8 Milliarden Euro unter dem

Wert Ende 2025 (540,7 Milliarden Euro). Diese Entwicklung ergab sich vor allem

aus einer rückläufigen Liquiditätshaltung, die durch einen leichten Anstieg des

Kreditvolumens teilweise kompensiert wurde.

Mit einer Gesamtkapitalquote von 28,5% sowie einer (harten) Kernkapitalquote von

28,4 Prozent liegen die aufsichtsrechtlichen Eigenkapitalquoten weiterhin auf

einem sehr guten Niveau (31.12.2025: 27,7 Prozent). Der Anstieg der

Eigenkapitalquoten ergab sich im Wesentlichen aus der Anrechnung des Ergebnisses

des zweiten Halbjahres 2025.

Die Ergebnisse der Förderaktivitäten im Einzelnen

1. Mittelstandsbank und Private Kunden

Im Geschäftsfeld Mittelstandsbank und Private Kunden lag das Fördervolumen zum

31.03.2026 mit 14,8 Milliarden Euro deutlich über dem Vorjahr (01-03/2025: 10,9

Milliarden Euro).

Mittelstandsbank

In der Mittelstandsbank wurden zum Ende des ersten Quartals Neuzusagen über 7,0

Milliarden Euro getätigt (01-03/2025: 4,9 Milliarden Euro).

Im Förderschwerpunkt Gründung und Unternehmensinvestitionen übertrafen

Neuzusagen in Höhe von 2,1 Milliarden Euro das Vorjahresergebnis (01-03/2025:

1,6 Milliarden Euro).

Im Bereich Klimawandel und Umwelt wurden 4,2 Milliarden Euro (01-03/2025: 2,9

Milliarden Euro) zugesagt. Hier zeigte sich vor allem im Programm Erneuerbare

Energien - Standard ein starker Nachfrageanstieg auf 3,4 Milliarden Euro

(01-03/2025: 2,0 Millionen Euro).

Innovationsfinanzierungen wurden mit 0,7 Milliarden Euro leicht stärker

nachgefragt (01-03/2025: 0,5 Milliarden Euro).

Private Kunden

Im Segment Private Kunden lag das Neuzusagevolumen per Ende März mit 7,9

Milliarden Euro deutlich über dem Niveau des Vorjahres (01-03/2025: 5,9

Milliarden Euro).

Im Förderschwerpunkt Energieeffizienz und Erneuerbare Energien wurden Neuzusagen

in Höhe von 6,0 Milliarden Euro getätigt (01-03/2025: 3,9 Milliarden Euro). Der

Anstieg resultierte maßgeblich aus höheren Neuzusagen im Programm

Klimafreundlicher Neubau (2,5 Milliarden Euro gegenüber 0,9 Milliarden Euro im

Vorjahreszeitraum) aufgrund der Wiedereinführung des Energieeffizienzstandards

55. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude, einschließlich

Heizungsförderung, erreichte mit 3,0 Milliarden Euro das Vorjahresniveau

(01-03/2025: 2,9 Milliarden Euro).

Im Bereich Wohnen und Leben wurde mit Neuzusagen über 1,5 Milliarden Euro der

Vorjahreswert gehalten (01-03/2025: 1,6 Milliarden Euro).

Auch das Segment Bildung erreichte mit rund 0,4 Milliarden Euro das

Vorjahresniveau (01-03/2025: 0,4 Milliarden Euro).

2. Individualfinanzierung und Öffentliche Kunden

Das Geschäftsfeld Individualfinanzierung & Öffentliche Kunden erzielte im ersten

Quartal 2026 ein Zusagevolumen von rund 2,1 Milliarden Euro und übertraf damit

den Vorjahreswert (01-03/2025: 1,6 Milliarden Euro).

Im Segment Individualfinanzierung Unternehmen wurde ein Zusagevolumen in Höhe

von rund 75 Millionen Euro verzeichnet (01-03/2025: 129 Millionen Euro).

Erfreulich waren hier Zusagen innerhalb des Startup-Programms Venture Tech

Growth Financing.

Das Geschäftsvolumen für kommunale und soziale Infrastruktur lag mit Neuzusagen

von 1,5 Milliarden Euro über dem bereits hohen Vorjahresniveau (01-03/2025: 1,2

Milliarden Euro). Diese Entwicklung ist vornehmlich auf verstärkte Nachfrage in

den Basisprogrammen Investitionskredit Kommunen und Investitionskredit Kommunale

Unternehmen sowie auf eine größere Einzeltransaktion in der Förderung

Nachhaltiger Mobilität zurückzuführen.

Die Individualfinanzierung Banken und Landesförderinstitute übertraf mit einem

Geschäftsvolumen von rund 570 Millionen Euro den Vorjahreswert von 306 Millionen

Euro. Vor allem die Allgemeine Refinanzierung für Landesförderinstitute trug mit

458 Millionen Euro zu diesem Zwischenergebnis bei.

3. KfW Capital

Die Zusagen des Geschäftsfelds KfW Capital sind um ein Vielfaches im ersten

Quartal auf 150 Millionen Euro angestiegen (01-03/2025: 41 Millionen Euro): Über

das Programm ERP-VC-Fondsinvestments (European-Recovery-Program

Venture-Capital--Fondsinvestments) beteiligte sich KfW Capital in den ersten

drei Monaten des Jahres mit rund 77 Millionen Euro (01-03/2025: 10 Millionen

Euro) an europäischen VC-Fonds mit Deutschlandfokus. Darüber hinaus wurden dem

Europäischen Investitionsfonds (EIF) im Rahmen des Zukunftsfonds treuhänderisch

weitere rund 73 Millionen Euro (01-03/2025: 0 Millionen Euro) zugesagt.

KfW Capital ist außerdem Initiator und Anlageberater des "Wachstumsfonds

Deutschland", der mit einem Volumen von einer Milliarde Euro zu den größten

VC-Dachfonds in Europa zählt. Mehr als zwei Drittel des Kapitals stammen von

Investoren aus dem Privatsektor (institutionelle Investoren und große Family

Offices). Der Fonds ist nahezu ausinvestiert: Einschließlich des ersten Quartals

2026 wurden bereits 885 Millionen Euro an VC-Fonds zugesagt.

Das bereits zu Jahresbeginn verhältnismäßig hohe Zusagevolumen ist angesichts

des herausfordernden Umfelds ein starkes Signal für den VC-Markt. Die

Investment-Pipeline von KfW Capital ist für den Jahresverlauf bereits gut

gefüllt.

4. KfW IPEX-Bank

Die KfW IPEX-Bank , die das Geschäftsfeld Export- und Projektfinanzierung

verantwortet und Finanzierungen zur Begleitung deutscher und europäischer

Unternehmen auf den globalen Märkten bereitstellt, ist mit Schwung ins neue Jahr

gestartet: Ihre Neuzusagen übertrafen zum Ende des ersten Quartals mit 5,0

Milliarden Euro das Niveau des Vorjahreszeitraums (01-03/2025: 4,5 Milliarden

Euro). Der Anstieg lässt sich auf geschäftsmodellbedingt große Einzelgeschäfte

zurückführen, die sich nicht gleichmäßig über das Jahr verteilen.

Zum Neugeschäft haben alle Geschäftssparten beigetragen. Hervorzuheben ist

erneut der Bereich "Mobility", der die Sparten Schienenverkehr, Maritime

Industrie und Luftfahrt umfasst und auf den 2,1 Milliarden Euro (01-03/2025: 1,7

Milliarden Euro) der Gesamtzusagen entfallen. Bereitgestellt wurden

beispielsweise Finanzierungen für Elektrozüge in den Niederlanden und Belgien,

Maßnahmen zur Dekarbonisierung der maritimen Industrie, Investitionen in

Gas-Fernleitungs- und Verteilernetze in Deutschland, ein Wind- und

Batteriespeicherportfolio in Finnland, sowie für das größte

Batteriespeicherprojekt Kanadas. Mit diesen Finanzierungen unterstützt die KfW

IPEX-Bank den Wirtschaftsstandort Deutschland und Europa sowie den

Transformationsprozess weltweit.

5. Förderung Entwicklungs- und Schwellenländer

KfW Entwicklungsbank

Die Zusagen in der KfW Entwicklungsbank erreichten im ersten Quartal 1,8

Milliarden Euro; mehr als das Dreifache des Vorjahresvolumens (01-03/2025: 509

Millionen Euro). Dies ist vor allem auf einige großvolumige Zusagen

zurückzuführen. Von den zugesagten Mitteln stammen 133 Millionen Euro aus

Bundeshaushaltsmitteln, während rund 1,7 Milliarden Euro aus KfW-Mitteln und

Mandatsfinanzierungen bereitgestellt werden. Damit hat die KfW ihren Einsatz aus

Eigenmitteln deutlich erhöht.

So leisten in Indonesien zwei Kredite in Höhe von 661 Millionen Euro einen

wichtigen Beitrag zur Entwicklung dieses Exportmarktes und berücksichtigen

gezielt deutsche Wirtschaftsinteressen. Während ein politikbasiertes Darlehen

zur nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung unter anderem auf den Abschluss des

Freihandelsabkommens mit der EU abstellt, spricht ein weiterer Kredit zur

Unterstützung der indonesischen Energiewende gezielt private, insbesondere

deutsche Unternehmen an, die in einen bislang weitgehend monopolisierten und

zugleich volumenstarken Energiemarkt eintreten wollen.

Mit der zunehmenden geopolitischen Bedeutung der Philippinen nahm die KfW

Entwicklungsbank die Zusammenarbeit mit den Philippinen wieder auf, mit einem

Fokus auf global relevante Themen. Über einen Kredit ausschließlich aus

KfW-Eigenmitteln in Höhe von 200 Millionen Euro förderte sie zusammen mit der

Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) und der französischen Förderbank AFD die

maritime Biodiversität und den Schutz von Küstenökosystemen.

DEG

Die DEG konnte im ersten Quartal 2026 rund 225 Millionen EUR aus eigenen Mitteln

zusagen, mit welchen private Unternehmen Investitionen in Schwellen- und

Entwicklungsländern realisieren (01-03/2025: 129 Millionen EUR). Weit

überwiegend handelt es sich um langfristige Darlehen. Unter anhaltend fordernden

globalen Rahmenbedingungen wird sich die DEG auch 2026 gezielt dafür einsetzen,

Unternehmen und Finanzdienstleister so zu beraten und mit Kapital auszustatten,

dass dauerhaft erfolgreiche Investitionen und Transformationsprozesse ermöglicht

werden. Ein Fokus liegt dabei auf der Begleitung deutscher mittelständischer

Unternehmen.

6. Finanzmärkte

Im ersten Quartal 2026 hat die KfW zur Refinanzierung ihres Fördergeschäfts

Mittel in Höhe von 35,4 Milliarden Euro an den internationalen Kapitalmärkten

aufgenommen (01-03/2025: 30,6 Milliarden Euro), darunter die größte in der

KfW-Historie je begebene Anleihe mit 10 Milliarden Euro - eine Euro-Dual-Tranche

in den Laufzeiten drei und zehn Jahren. Dies entspricht rund 46 Prozent des für

das Gesamtjahr 2026 geplanten Refinanzierungsvolumens von 75 bis 80 Milliarden

Euro. Wie gewohnt ist das erste Quartal das emissionsstärkste Quartal an den

Anleihemärkten für große Emittentinnen wie die KfW.

Der Anteil der Refinanzierung in der Heimatwährung Euro belief sich im ersten

Quartal auf rund 54 Prozent, während die strategisch wichtige Währung US-Dollar

mit knapp 26 Prozent zum Gesamtvolumen beitrug. Darüber hinaus wurden im ersten

Quartal Anleihen in sieben weiteren Währungen ausgegeben, darunter Britisches

Pfund (12 Prozent), Hongkong-Dollar (4 Prozent) sowie Australischer Dollar (3

Prozent).

Die Erlöse aus der Emission von Green Bonds erreichten im Berichtszeitraum

währungsübergreifend rund 6,5 Milliarden Euro - ein Anteil von 43 Prozent des

geplanten Jahresziels von bis zu 15 Milliarden Euro. Trotz ihres klaren Fokus

auf großvolumige Euro-Green-Bonds (5 Milliarden Euro) emittierte die KfW im

ersten Quartal fünf weitere Green-Bond-Transaktionen in gleich fünf

verschiedenen Währungen (Britisches Pfund, Australischer Dollar, Schwedische

Krone, Chinesischer Renminbi und Polnischer Zloty).

Die KfW treibt auch im Jahr 2026 die Digitalisierung des Kapitalmarkts voran. Im

März war sie Hauptinvestorin bei einer innovativen Anleiheemission der DZ Bank:

Erstmals in Deutschland wurde der vollständige Lebenszyklus einer Anleihe über

ein Smart-Bond-Contract-Protokoll auf einer Blockchain abgebildet. Dabei

erfolgte die Vergabe der ISIN während der Emission automatisch über die

Blockchain - eine Weltpremiere. Der gesamte Emissionsprozess dauerte nur 40

Minuten statt des üblicherweise mehrtägigen Prozesses. Im Februar veröffentliche

das deutsche Fintech SWIAT einen Bericht über das europäische Projekt

"Sovereign", in dessen Rahmen die KfW ebenfalls als Investorin aktiv war. In dem

Projekt simulierte die griechische Zentralbank erstmals unter Nutzung der

Blockchain-Plattform von SWIAT die Emission und den vollständigen Lebenszyklus

einer digitalen Staatsanleihe.

Tabellen

Erfolgskennzahlen 01.01.2026 - 31.03.2026 01.01.2025 -

31.03.2025

(in Mio. EUR)

Betriebsergebnis vor Bewertungen 525 432

(vor Förderaufwand)

Ökonomisches Ergebnis 594 385

Förderaufwand 120 115

Konzerngewinn vor IFRS-Effekten 428 236

aus Sicherungszusammenhängen

Konzerngewinn 380 117

Bilanzkennzahlen 31.03.2026 31.12.2025

(in Milliarden Euro)

Bilanzsumme 531,9 540,7

Bilanzielles Eigenkapital 41,0 40,6

Geschäftsvolumen 706,1 706,4

Aufsichtsrechtliche 31.03.2026 31.12.2025

Kennzahlen (in Prozent) 1)

(Harte) Kernkapitalquote 28,4 27,7

Gesamtkapitalquote 28,5 27,7

1) Die angegebenen Kapitalquoten berücksichtigen die gem. Art. 26 (2) CRR

anrechenbaren Zwischenergebnisse, die von den jeweiligen Jahresergebnissen gem.

IFRS abweichen.

Eine tabellarische Übersicht der Geschäfts- und Förderzahlen finden Sie unter:

Geschäfts- und Förderzahlen | KfW (https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom

/Pressematerial/Gesch%C3%A4fts-und-F%C3%B6rderzahlen/?redirect=77888)

KfW Geschäftsbericht online: Berichtsportal | KfW

(http://www.kfw.de/berichtsportal)

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt

Konzernkommunikation und Markensteuerung (KK), Sybille Bauernfeind,

Tel. +49 69 7431 2038

E-Mail: mailto:sybille.bauernfeind@kfw.de, Internet: http://www.kfw.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/41193/6270413

OTS: KfW

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