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05.05.26 09:25:14

OTS: Ericsson GmbH / Aufruf führender europäischer Technologieunternehmen zur ...

Aufruf führender europäischer Technologieunternehmen zur Stärkung der

digitalen Wettbewerbsfähigkeit (FOTO)

Düsseldorf (ots) - Der Präsident und CEO von Ericsson, Börje Ekholm, fordert

heute in einem gemeinsamen Gastbeitrag mit den CEOs mehrerer großer europäischer

Technologieunternehmen (https://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gastk

ommentar-wir-brauchen-mehr-europa/100221173.html) alle Stakeholder dazu auf, die

Wettbewerbsfähigkeit Europas in den Bereichen Technologie, Industrie und KI zu

stärken. Zu den Unterzeichnern des in mehreren europäischen Medien

veröffentlichten Beitrags zählen neben Ekholm: Guillaume Faury, Chief Executive

Officer von Airbus; Christophe Fouquet, Präsident und Chief Executive Officer

von ASML; Arthur Mensch, Mitbegründer und Chief Executive Officer von Mistral

AI; Justin Hotard, Präsident und Chief Executive Officer von Nokia; Christian

Klein, Chief Executive Officer und Vorstandsvorsitzender von SAP; sowie Roland

Busch, Präsident und Chief Executive Officer von Siemens.

"Wir stehen bereit, mit europäischen Entscheidern zusammenzuarbeiten, um mutige

Maßnahmen voranzubringen", heißt es in dem Gastbeitrag. "Die nächste Phase der

Innovation wird davon bestimmt sein, wie digitale Fähigkeiten in der realen Welt

angewendet werden", so die CEOs. "Um strategische Ziele zu erreichen, ist eine

marktwirtschaftlich orientierte politische Unterstützung nötig, die flexibel für

jede Branche angepasst wird."

Als Maßnahmen werden unter anderem angeführt, dass Innovation Vorrang vor

Regulierung haben muss und dass zukünftige Standards sowie eine technologische

Führungsrolle durch die Entwicklung und den Einsatz neuester Technologien

geschaffen werden müssen. Die CEOs erklären, dass erdrückende, unnötig komplexe

und sich oft überschneidende Regulierungen es äußerst schwierig machen, mit dem

technologischen Fortschritt Schritt zu halten.

Der Aufbau strategischer Resilienz wird als weitere Priorität genannt. Die CEOs

erklären, dass nachhaltiger Wohlstand und Widerstandsfähigkeit auf der Schaffung

und Kontrolle von geistigem Eigentum basieren, nicht nur auf Konsum.

Die CEOs erachten es zudem als notwendig, dass die EU und ihre Mitgliedstaaten

privates Kapital durch die vollständige Verwirklichung der Spar- und

Investitionsunion mobilisieren. Zudem müssen die Wettbewerbs- und

Fusionskontrollvorschriften so reformiert werden, dass die für den globalen

Wettbewerb erforderliche strategische Konsolidierung und Skalierung ermöglicht

wird.

In ihrem Gastbeitrag warnen die Technologieunternehmen zwar davor, dass Europa

Tag für Tag an globaler Wettbewerbsfähigkeit verliert, stellen jedoch

gleichzeitig fest, dass diese Herausforderung durch entschlossenes gemeinsames

Handeln bewältigt werden kann. In einer Zeit beispielloser geopolitischer und

technologischer Veränderungen würden die Entscheidungen der kommenden Monate und

Jahre darüber bestimmen, ob Europa in den nächsten Jahrzehnten florieren könne,

so die CEOs.

Die Unternehmen sehen in den Draghi- und Letta-Berichten sowie in der

Wettbewerbsfähigkeitsstrategie der Europäischen Kommission eine Bereitschaft zum

Wandel. Sie erkennen darin die Einsicht, dass Europa anders handeln muss.

Der Gastbeitrag entstand nach einem Treffen der sieben CEOs mit der Präsidentin

der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, in Brüssel letzte Woche.

"Jetzt müssen Technologieunternehmen und politische Entscheidungsträger dringend

zusammenwirken, um technologische Führung zu ermöglichen", heißt es im

Gastbeitrag weiter. "Wir stehen bereit, unseren Teil dazu beizutragen und mit

europäischen Entscheidern zusammenzuarbeiten, um mutige Maßnahmen

voranzubringen. Die Zeit ist reif. Lassen Sie uns diese Herausforderung

gemeinsam lösen!"

Zusammen erwirtschaften die sieben Technologieunternehmen 417 Milliarden Euro

Umsatz und repräsentieren eine Marktkapitalisierung von fast 1,1 Billionen Euro.

Sie stehen weltweit für fast eine Million Hightech-Arbeitsplätze, investieren

jährlich über 40 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung (F&E) und halten

weltweit mehr als 210.000 Patente.

Pressekontakt:

Pressekontakt Ericsson GmbH

Prinzenallee 21

40549 Düsseldorf

eMail: mailto:ericsson.presse@ericsson.com

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/13502/6268697

OTS: Ericsson GmbH

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