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23.04.26 12:01:19

OTS: BearingPoint GmbH / Trotz steigender Investitionen in HR-Technologien ...

Trotz steigender Investitionen in HR-Technologien fehlt bei jedem

dritten Unternehmen die Datenbasis für verlässliche

Personalentscheidungen (FOTO)

Frankfurt am Main (ots) - Ein neuer Workforce-Transformation-Report von

BearingPoint zeigt: Obwohl Unternehmen stark in HR-Technologien investieren,

fällt es den meisten weiterhin schwer, Personaldaten in konkrete Erkenntnisse zu

Kompetenzen und Talenten zu übersetzen.

Sich wandelnde Kompetenzanforderungen, der beschleunigte demografische Wandel

und der Einsatz Künstlicher Intelligenz verändern die Arbeitswelt grundlegend

und erhöhen den Transformationsdruck auf Organisationen in ganz Europa. Doch

trotz steigender Investitionen in HR-Technologien und Analytics fällt es den

meisten Unternehmen weiterhin schwer, Personaldaten in fundierte Entscheidungen

zu Qualifikationen, Talenten und zukünftigen Kapazitätsbedarfen zu überführen.

Laut einer neuen Studie der Management- und Technologieberatung BearingPoint

stehen viele Organisationen beim datengetriebenen Kompetenz- und

Talentmanagement zwischen strategischem Anspruch und operativer Realität. Zwar

erkennen HR-Verantwortliche die Bedeutung datenbasierter Personalentscheidungen

an, dennoch verfügt knapp ein Drittel der Unternehmen nicht über eine

systematische Datenintegration oder ein konsistentes Reporting. Dadurch wird

ihre Fähigkeit eingeschränkt, belastbare Erkenntnisse zu gewinnen und die

Transformation der Belegschaft wirksam zu steuern.

"Unternehmen investieren massiv in HRTechnologien, steuern ihre Belegschaft

jedoch vielfach noch mit unvollständigen und zeitverzögerten Informationen",

sagt Tobias Liebscher, Partner bei BearingPoint. "Die zentrale Herausforderung

ist längst nicht mehr die Verfügbarkeit von Daten. Entscheidend ist vielmehr, ob

Unternehmen diese zusammenführen können, ob sie ihnen vertrauen können und ob

sie diese nutzen können, um bessere Entscheidungen zu Kompetenzen, Kapazitäten

und dem zukünftigen Personalbedarf zu treffen."

Die Studie "People and Tech: How future-ready are organizations for workforce

transformation?" basiert auf den Einschätzungen von 414 leitenden

HR-Verantwortlichen aus ganz Europa. Die Ergebnisse zeigen, dass heute vor allem

technologische und kompetenzbezogene Herausforderungen die größten Hürden

darstellen, insbesondere die Integration von Künstlicher Intelligenz sowie der

Aufbau datenbasierter Erkenntnisse zu Skills und Talenten. Diese Faktoren wiegen

inzwischen schwerer als kulturelle oder strukturelle Barrieren, etwa

Veränderungsresistenz oder mangelnde Akzeptanz.

Zentrale Ergebnisse:

- 46 Prozent der Befragten nennen die Integration von Künstlicher Intelligenz in

bestehende Rollen und Arbeitsabläufe als eine der drei größten

Herausforderungen. 41 Prozent verweisen zudem auf fehlende datenbasierte

Skills- und Talentanalysen. Damit zeigen sich technologische und

kompetenzbezogene Defizite als größere Hürden als kulturelle Barrieren.

- Knapp ein Drittel der Organisationen ist nicht in der Lage, Daten systematisch

über verschiedene Systeme hinweg zu nutzen. Stattdessen erfolgt die

Integration häufig ad hoc oder manuell, was verlässliche, evidenzbasierte

Entscheidungen zur Belegschaft erheblich erschwert.

- Zwar setzen 45 Prozent der Unternehmen KI- oder Analytics-Plattformen ein, um

Erkenntnisse über mehrere Systeme hinweg zu gewinnen, doch lediglich 14

Prozent verknüpfen diese Daten konsequent und leiten daraus konkrete Maßnahmen

ab. Dies verdeutlicht eine erhebliche Umsetzungslücke zwischen Analyse und

Entscheidungsfindung.

Von HR-Technologie zur tatsächlichen Workforce-Wirkung: eine unvollendete

Aufgabe

Die Studie zeigt, dass viele Organisationen Kompetenzen erfassen, Fähigkeiten

bewerten und ihren Personalbedarf weiterhin über voneinander getrennte, manuelle

Prozesse steuern. Zentrale Informationen werden häufig in Tabellenkalkulationen

gespeichert, nur unregelmäßig aktualisiert und selten mit der

Unternehmensstrategie verknüpft. In der Folge ist knapp ein Drittel der

Organisationen nicht in der Lage, Künstliche Intelligenz oder fortschrittliche

Analytics sinnvoll zu nutzen, selbst dann nicht, wenn die entsprechenden

Technologien technisch bereits verfügbar sind.

Gleichzeitig bewerten HR-Verantwortliche den strategischen Nutzen ihrer

HR-Systeme sehr positiv. 80 Prozent geben an, dass HR-Technologien einen klaren

Mehrwert für das Geschäft liefern, insbesondere durch schnellere

Entscheidungsprozesse und höhere administrative Effizienz. Dieser Gegensatz

macht jedoch eine wachsende Umsetzungslücke deutlich: Während sich die Systeme

weiterentwickeln, bleibt die Fähigkeit begrenzt, Daten über Plattformen hinweg

zu integrieren und gewonnene Erkenntnisse konsequent in den Arbeitsalltag und

Entscheidungsprozesse einzubetten.

"Workforce-Transformation scheitert oft daran, dass Erkenntnisse im Dashboard

stecken bleiben", sagt Lucia Daub, Director bei BearingPoint. "Um echte Wirkung

zu erzielen, müssen Unternehmen den Schritt vom Reporting zur Umsetzung

vollziehen. Das bedeutet, Skill-Daten und Analytics direkt in die

Personalplanung, Talententscheidungen und Führungsroutinen zu integrieren."

Auf dem Weg zu kompetenzgetriebenen, evidenzbasierten Organisationen

Die Studie kommt zu dem Schluss, dass zukunftsfähige Organisationen nicht durch

die Anzahl ihrer eingesetzten HR-Systeme definiert werden, sondern durch ihre

Fähigkeit, fragmentierte Technologielandschaften zu integrieren, belastbare

Datenfundamente für Talente und Kompetenzen aufzubauen und Analyseerkenntnisse

konsequent in operative wie strategische Entscheidungen zu überführen.

Um dies zu erreichen, identifiziert BearingPoint sechs zentrale Handlungsfelder,

von der Entwicklung klarer Skill-Architekturen und einheitlicher Datenfundamente

bis hin zur Verankerung von Analyseerkenntnissen in Arbeitsabläufen sowie dem

gezielten Ausbau datenbasierter Kompetenzen in HR und Führung. Organisationen,

denen dieser Wandel gelingt, sind deutlich besser aufgestellt, um zukünftige

Skill-Lücken frühzeitig zu erkennen, die Transformation ihrer Belegschaft

proaktiv zu steuern und Talentstrategien direkt mit der Unternehmensperformance

zu verknüpfen.

Über die Studie

Die Studie basiert auf einer Befragung von 414 leitenden HR- und

Transformationsexpert:innen aus ganz Europa und deckt ein breites Spektrum an

Branchen und Unternehmensgrößen ab. Zu den Teilnehmenden zählen CHROs,

HR-Direktor:innen, Verantwortliche für HR-Technologie sowie Führungskräfte aus

den Bereichen Strategie und Transformation. Untersucht werden aktuelle

Praktiken, Hürden und Prioritäten rund um HR-Technologien, Skill-Management und

die Transformation der Belegschaft.

Laden Sie die vollständige Studie herunter: https://ots.de/zNRgMK

Über BearingPoint

BearingPoint ist eine unabhängige Management- und Technologieberatung mit

europäischen Wurzeln und globaler Reichweite, die Unternehmen mithilfe moderner

Technologien transformiert. Wir unterstützen Unternehmen bei der Transformation,

indem wir fundiertes Branchenwissen mit starken Kompetenzen in Strategie,

Geschäftsprozessen, Technologie und KI kombinieren. Unsere Beraterteams arbeiten

dabei in unterschiedlichsten Industrien - immer nah am Kunden. Spezialisierte

SAP- und Microsoft-Einheiten, ein starker Fokus auf KI sowie ergebnisorientierte

Softwarelösungen ermöglichen maßgeschneiderte, innovative Lösungen für die

Herausforderungen unserer Kunden.

Zu BearingPoints Kunden gehören viele der weltweit führenden Unternehmen und

Organisationen. Das globale Netzwerk von BearingPoint mit mehr als 15.000

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt Kunden in über 70 Ländern und

engagiert sich gemeinsam mit ihnen für einen messbaren und langfristigen

Geschäftserfolg.

BearingPoint gehört zu den TIME World's Best Companies und den Forbes World's

Best Employers. Das Unternehmen ist zudem eine zertifizierte B Corporation, die

hohe soziale und ökologische Standards erfüllt.

Weitere Informationen:

Homepage: https://www.bearingpoint.com/

LinkedIn: http://www.linkedin.com/company/bearingpoint

Instagram: https://www.instagram.com/bearingpoint_dach/

Pressekontakt:

Alexander Bock

Global Senior Manager Communications

Tel: +49 89 540338029

E-Mail: mailto:alexander.bock@bearingpoint.com

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/68073/6261248

OTS: BearingPoint GmbH

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