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09.04.26 07:17:24

OTS: BearingPoint GmbH / Europaweite BearingPoint-Studie zum ...

Europaweite BearingPoint-Studie zum Zahlungsverhalten (FOTO)

Frankfurt am Main (ots) - Schneller, digitaler, sicherer - Europas Weg zur

digitalen Souveränität beim Bezahlen

- Kontaktlose Kartenzahlungen dominieren in Europa

- Jüngere Altersgruppen wollen zukünftig häufiger Mobile Payments nutzen

- Erwartung bestätigt: Jeder Zweite nutzt die Echtzeitüberweisung

- Neu eingeführte Empfängerprüfung wird in Euro-Ländern als nützlich empfunden

- Zahlungslösung Wero wird europaweit wahrgenommen

In der aktuellen Ausgabe der europaweiten Zahlungsverkehrsstudie der Management-

und Technologieberatung BearingPoint in neun europäischen Ländern wird deutlich:

Kontaktlose Kartenzahlungen dominieren als am häufigsten genutzte

Zahlungsmethode in Europa. Die jüngeren Altersgruppen wollen in Bezug auf ihr

Zahlungsverhalten in den nächsten zwei Jahren häufiger Mobile Payments nutzen.

Jeder Zweite nutzt die seit 2025 in den Euro-Ländern von den Banken

verpflichtend angebotene Echtzeitüberweisung. Die im Oktober 2025 ebenfalls neu

eingeführte Empfängerprüfung für SEPA-Überweisungen wird in den Euro-Ländern als

nützlich empfunden. Für Zahlungen an Privatpersonen wird auch die Zahlungslösung

Wero europaweit wahrgenommen.

Kontaktlose Kartenzahlungen dominieren in Europa

Kontaktlose Kartenzahlung dominieren europaweit im Durchschnitt: In allen

untersuchten Ländern bis auf Deutschland und Österreich sind kontaktlose

Kartenzahlungen deutlicher Spitzenreiter. Der Abstand der durchschnittlichen

Nutzung von kontaktloser Kartenzahlung ist mit 71 % gegenüber dem Bargeld mit 51

% sehr ausgeprägt. Spitzenreiter bei der Häufigkeit der Nutzung der kontaktlosen

Kartenzahlung ist Finnland mit 84 % gefolgt von den Niederlanden und Dänemark

mit 74 %, Irland und Schweden mit 73 % sowie Frankreich mit 72 %. Schlusslichter

sind hier die deutschsprachigen Länder Schweiz (68 %), Deutschland (63 %) und

Österreich (62 %).

Jüngere Altersgruppen wollen zukünftig häufiger Mobile Payments nutzen

Die jüngeren Generationen bis 44 Jahre können sich vorstellen, in den nächsten

zwei Jahren immer häufiger Mobile Payments zu nutzen. Während in der

Altersgruppe 35 bis 44 Jahre 35 % der Befragten sich das vorstellen können,

markiert die Altersgruppe 18 bis 24 Jahre mit 40 % einen hohen Wert und die

Altersgruppe 25 bis 34 Jahre mit 41 % den Spitzenplatz.

Immer häufiger mit Karte zu bezahlen, können sich hingegen die Altersgruppen von

45+ vorstellen. Während die Altersgruppe von 45 bis 54 Jahre mit 29 % bereits

einen hohen Wert erreicht, markiert die Altersgruppe 55+ mit 31 % den höchsten

Wert.

Kryptowährungen im Zahlungsverhalten bleiben ein Randthema. Jeder zehnte der

jüngeren Altersgruppen von 18 bis 44 Jahren (10 %) kann sich vorstellen,

Kryptowährungen in den nächsten zwei Jahren häufiger zu nutzen. In der

Altersgruppe von 45 bis 54 Jahren kann sich das nur noch jeder 25te vorstellen

(4 %), in der Altersgruppe ab 55+ nur noch jeder 100te (1 %).

Erwartung bestätigt: Jeder Zweite nutzt die Echtzeitüberweisung

Im Länderdurchschnitt nutzen in den Euro-Ländern etwas mehr als die Hälfte (52

%) der befragten Personen regelmäßig oder gelegentlich die Echtzeitüberweisung

(Instant Payments). Irland mit 63 % und Frankreich mit 69 % sind Spitzenreiter

bei der Nutzung von Instant Payments im persönlichen Zahlungsverhalten. In den

Nicht-Euro-Ländern nutzen im Durchschnitt etwas weniger als die Hälfte (47 %)

der befragten Personen Instant Payments.

Christian Bruck, Partner und Experte für das Thema Zahlungsverkehr bei

BearingPoint, kommentiert: "Der Zahlungsverkehr der Zukunft wird hybrid.

Bargeld, Karten, Wallets, Instant Payments und digitale Zentralbankwährungen

werden koexistieren. Mit PSD3, PSR, MiCA, DORA und der EU-Verordnung zu Instant

Payments entsteht der umfassendste Regulierungsrahmen, den der europäische

Zahlungsverkehr bisher erlebt hat. Parallel dazu gewinnt die europäische Digital

Identity Wallet an Bedeutung. Die Verschmelzung von Identifikation,

Authentifizierung und mobilem Bezahlen wird die kommenden Jahre noch stärker

prägen. Erstaunlich dabei ist, dass regulatorisch getriebene Änderungen im

Zahlungsverkehr von den Konsumenten oft auch als Treiber von Innovationen

wahrgenommen und mit Akzeptanz belohnt werden, die Echtzeitüberweisung ist ein

gutes Beispiel dafür. Mit der verpflichtenden Empfängerprüfung nehmen die

Konsumenten zudem eine erhöhte Sicherheit im Zahlungsverkehr direkt wahr. Die

positive Wahrnehmung unterstreicht dabei den wachsenden Sicherheitsanspruch der

Verbraucher."

Neu eingeführte Empfängerprüfung wird in Euro-Ländern als nützlich empfunden

Knapp 50 % der Befragten geben im Länderdurchschnitt der Euro-Länder an, dass

die Empfängerprüfung (Verification of Payee) eine gute beziehungsweise nützliche

Funktion ist und zusätzliche Sicherheit bietet. In Deutschland sehen das 51 %

der Befragten so, in Österreich 54 %. In Frankreich geben sogar 59 % der

befragten Personen an, dass die Empfängerprüfung eine gute beziehungsweise

nützliche Funktion ist.

Zahlungslösung Wero wird europaweit für Transaktionen zwischen Privatpersonen

wahrgenommen

Die nationalen mobilen Bezahldienste dominieren grundsätzlich weiterhin im

jeweiligen Land bei Zahlungen an Privatpersonen, zum Beispiel Twint in der

Schweiz mit 66 %, MobilePay in Dänemark als Spitzenreiter mit 92 %

beziehungsweise in Finnland mit 61 %, Swish in Schweden mit 86 % und Tikkie in

den Niederlanden mit 71 %. In den Ländern, wo es keine nationalen

Zahlungsdienst-Champions gibt, werden für Zahlungen unter Privatpersonen auch

häufig Bargeld und Überweisung genutzt. Als europaweiter Zahlungsdienst wird

Wero bereits in allen befragten Ländern wahrgenommen. Spitzenreiter ist

Frankreich mit einem Anteil von 19 % für Zahlungen zwischen Privatpersonen über

Wero.

Dr. Robert Bosch, Partner und Globaler Leiter Financial Services bei

BearingPoint, resümiert: "Die aktuelle Entwicklung zeigt deutlich, dass moderne

digitale Zahlungssysteme in ganz Europa an Bedeutung gewinnen. Ein zentraler

Treiber ist der Wunsch nach einer eigenständigen europäischen Alternative zu

bisher dominierenden, nicht-europäischen Lösungen - ein wichtiger Schritt hin zu

mehr digitaler Souveränität. Über die reine Bezahlfunktion hinaus eröffnen

solche europäischen Lösungen zusätzliches Innovationspotenzial, das die

Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft stärkt und neue

Wachstumsimpulse setzen kann."

Über die Umfrage

Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage, an der zwischen dem 10.

und 17. Dezember 2025 insgesamt 10.123 Personen in Österreich (1.000), der

Schweiz (1.000), Deutschland (2.026), Dänemark (1.023), Finnland (1.009),

Frankreich (1.052), Irland (1.001), den Niederlanden (1.003) und Schweden

(1.009) teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für

die jeweilige Bevölkerung ab 18 Jahren.

Die Umfrage wurde von BearingPoint konzipiert und über das

Marktforschungsinstitut YouGov in den neun genannten Ländern durchgeführt. Die

Ergebnisse wurden von den BearingPoint Payments-Experten analysiert und in einen

Gesamtzusammenhang gebracht. BearingPoint führt die Umfrage bereits seit 2019

regelmäßig durch.

Über BearingPoint

BearingPoint ist eine unabhängige Management- und Technologieberatung mit

europäischen Wurzeln und globaler Reichweite, die Unternehmen mithilfe moderner

Technologien transformiert. Wir unterstützen Unternehmen bei der Transformation,

indem wir fundiertes Branchenwissen mit starken Kompetenzen in Strategie,

Geschäftsprozessen, Technologie und KI kombinieren. Unsere Beraterteams arbeiten

dabei in unterschiedlichsten Industrien - immer nah am Kunden. Spezialisierte

SAP- und Microsoft-Einheiten, ein starker Fokus auf KI sowie ergebnisorientierte

Softwarelösungen ermöglichen maßgeschneiderte, innovative Lösungen für die

Herausforderungen unserer Kunden.

Zu BearingPoints Kunden gehören viele der weltweit führenden Unternehmen und

Organisationen. Das globale Netzwerk von BearingPoint mit mehr als 15.000

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt Kunden in über 70 Ländern und

engagiert sich gemeinsam mit ihnen für einen messbaren und langfristigen

Geschäftserfolg.

BearingPoint gehört zu den TIME World's Best Companies und den Forbes World's

Best Employers. Das Unternehmen ist zudem eine zertifizierte B Corporation, die

hohe soziale und ökologische Standards erfüllt.

Weitere Informationen:

Homepage: https://www.bearingpoint.com/

LinkedIn: http://www.linkedin.com/company/bearingpoint

Instagram: https://www.instagram.com/bearingpoint_dach/

Pressekontakt:

Alexander Bock

Global Senior Manager Communications

Tel: +49 89 540338029

E-Mail: mailto:alexander.bock@bearingpoint.com

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/68073/6251748

OTS: BearingPoint GmbH

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