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17.04.26 06:12:00

GNW-News: CGTN: Wie China und Spanien ihre Beziehungen in Zeiten globaler Unsicherheit vertiefen

^CGTN beleuchtet den Besuch des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez in

China und hebt dabei insbesondere die Rolle eines kontinuierlichen Austauschs

auf höchster Ebene als zentralen Treiber für die Stärkung der chinesisch-

spanischen Beziehungen in Zeiten globaler Unsicherheit hervor. Der Beitrag

untersucht zudem die Ausweitung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit sowie das

gemeinsame Bekenntnis zu Multilateralismus, stabilen globalen Lieferketten und

offener Zusammenarbeit und zeichnet die bilateralen Beziehungen als

stabilisierende Kraft in einem zunehmend fragmentierten internationalen Umfeld.

Peking, April 17, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Am Hauptsitz des chinesischen

Technologiegiganten Xiaomi testete der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez

modernste Verbrauchergeräte, unternahm Probefahrten mit Elektrofahrzeugen und

bezeichnete das Erlebnis wiederholt als ?Muy bien" (sehr gut). Später sprach er

vor Studenten der Tsinghua-Universität und plädierte für ein stärkeres

gegenseitiges Verständnis zwischen Europa und China.

Diese Eindrücke waren Teil seines Besuchs in China von 11. bis 15. April -

seines vierten innerhalb von vier Jahren - und prägten eine Reise, die Symbolik

mit politischen Signalen verband und Zeichen einer Beziehung war, die durch

kontinuierliche Kontakte auf höchster Ebene an Dynamik gewonnen hat.

Während der Gespräche in Peking erklärte der chinesische Präsident Xi Jinping,

China und Spanien sollten ihre Zusammenarbeit in Bereichen wie Handel, neuen

Energien und der digitalen Wirtschaft verstärken und den Austausch in Kultur,

Bildung, wissenschaftlicher Forschung und Sport fördern.

Er betonte, dass China und Spanien trotz der internationalen Turbulenzen und

Veränderungen stabile Beziehungen aufrechterhalten und ihre Beziehungen mit

strategischer Entschlossenheit weiterentwickelt hätten und dass sich dadurch

zeigt, wie wichtig es ist, Entscheidungen auf der Grundlage gemeinsamer

Interessen zu treffen.

Sánchez erklärte seinerseits, seine vier Besuche zeigten, wie wichtig diese

Beziehung für beide Länder ist, und sprach sich für ein intensiveres Engagement

und gegenseitiges Verständnis aus. Spanien messe Chinas Rolle als bedeutende

globale Macht große Bedeutung bei, so der Ministerpräsident.

Das Treffen spiegelt die verstärkten Bemühungen beider Länder wider, einen

kontinuierlichen Austausch auf höchster Ebene zu pflegen. Solche regelmäßigen

Kontakte haben für Kontinuität in den bilateralen Beziehungen gesorgt, selbst

angesichts zunehmender geopolitischer Unsicherheiten.

Neben dem politischen Dialog auf hoher Ebene bleibt auch die wirtschaftliche

Zusammenarbeit eine zentrale Säule der Beziehungen. China ist seit Jahren

Spaniens größter Handelspartner außerhalb der Europäischen Union, wobei der

bilaterale Handel weiter zunimmt. Aktuelle Daten zeigen einen wachsenden

Austausch von Waren und Dienstleistungen sowie neue Bereiche der Zusammenarbeit

in den Bereichen grüne Energie, Elektrofahrzeuge und digitale Industrien. Im

Jahr 2025 überstieg der bilaterale Warenhandel zwischen China und Spanien

55 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 9,8?% gegenüber dem Vorjahr

entspricht.

Gleichzeitig haben chinesische Unternehmen ihre Investitionen in Spanien in

Sektoren wie Batterietechnologie, erneuerbare Energien und Infrastruktur

verstärkt und damit zur lokalen Beschäftigung und industriellen Entwicklung

beigetragen. Spanische Agrar- und Lebensmittelprodukte - darunter Olivenöl, Wein

und Schweinefleisch - haben besseren Zugang zum chinesischen Markt erhalten, was

die komplementäre Handelsstruktur unterstreicht.

Der Besuch von Sánchez verstärkte diesen Trend, wobei beide Seiten nach Wegen

suchten, den Handel weiter auszugleichen und den Marktzugang zu erweitern.

Kooperationsvereinbarungen in Bereichen wie Wirtschaft und Handel, Bildung,

Wissenschaft und Technologie sowie Landwirtschaft und Ernährung wurden im Rahmen

umfassenderer Bemühungen unterzeichnet, die wirtschaftlichen Beziehungen

angesichts globaler Anpassungen der Lieferketten weiter zu stärken.

Über die bilateralen Vorteile hinaus hatte der Besuch auch weitreichende

internationale Auswirkungen. Xi forderte China und Spanien auf, eng

zusammenzuarbeiten, um jeglichen Rückfall in das Recht des Stärkeren abzulehnen

und gemeinsam den echten Multilateralismus zu wahren, wobei er die gemeinsame

Unterstützung für eine regelbasierte internationale Ordnung hervorhob.

Sánchez betonte ebenfalls die Bedeutung der multilateralen Zusammenarbeit und

einer ausgewogenen globalisierten Wirtschaft, die gemeinsamen Wohlstand schafft.

Seine Äußerungen stehen im Einklang mit Spaniens Rolle als Befürworter von

Dialog und Zusammenarbeit innerhalb der Europäischen Union, insbesondere

angesichts der sich verschärfenden Debatten über Handel, Sicherheit und globale

Governance.

Beide Seiten signalisierten zudem, wie wichtig ihnen die Aufrechterhaltung

stabiler globaler Industrie- und Lieferketten in einer Zeit ist, in der

protektionistischer Druck und Forderungen nach wirtschaftlicher Entkopplung in

Teilen der Welt zugenommen haben. Diese Zusammenarbeit dient als Beispiel dafür,

wie große Volkswirtschaften Offenheit wahren und gleichzeitig Differenzen im

Dialog angehen können.

Der breitere Kontext von Sánchez' Besuch spiegelt eine Phase erhöhter globaler

Unsicherheit wider, in der Konflikte und wirtschaftliche Fragmentierung die

politischen Debatten prägen. Vor diesem Hintergrund haben sowohl China als auch

Spanien den Wert der Verlässlichkeit in den bilateralen Beziehungen betont und

ihre Partnerschaft als Quelle der Stabilität dargestellt.

Abschließend verwies Sánchez mit der Betonung von Kontinuität - im Austausch auf

Führungsebene, in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und bei gemeinsamen

Standpunkten zu globalen Themen - auf eine Beziehung, die beide Seiten als

solide ansehen. Angesichts des ständigen internationalen Wandels werden die

Beziehungen zwischen China und Spanien nicht nur als für beide Seiten

vorteilhaft betrachtet, sondern auch als Teil einer umfassenderen Bemühung, auch

in einer zunehmend komplexen Welt weiterhin zusammenzuarbeiten.

https://news.cgtn.com/news/2026-04-15/How-China-Spain-deepen-ties-amid-global-

uncertainty-1Mn08gN0HlK/p.html

Kontakt: CGTN Digital jiang.simin@cgtn.com°

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