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12.03.26 07:30:54

EQS-News: ÖSTERREICHISCHE POST 2025: Solide Umsatz- und Ergebnisentwicklung in herausforderndem Umfeld (deutsch)

ÖSTERREICHISCHE POST 2025: Solide Umsatz- und Ergebnisentwicklung in herausforderndem Umfeld

^

EQS-News: Österreichische Post AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis

ÖSTERREICHISCHE POST 2025: Solide Umsatz- und Ergebnisentwicklung in

herausforderndem Umfeld

12.03.2026 / 07:30 CET/CEST

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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ÖSTERREICHISCHE POST 2025:

Solide Umsatz- und Ergebnisentwicklung in herausforderndem Umfeld

Umsatz

* Umsatzvergleich zum Vorjahr geprägt durch positive Wahl- und

Währungseffekte 2024

* Umsatzerlöse 2025 mit 3.043,3 Mio EUR um 2,6 % unter 2024 bzw. 11,0 %

über 2023

* Brief & Werbepost mit 1.155,2 Mio EUR (-6,8 % zu 2024 / -3,0 % zu 2023)

* Paket & Logistik mit 1.719,9 Mio EUR (+1,2 % zu 2024 bereinigt/ +21,4 %

zu 2023)

* Filiale & Bank mit 183,8 Mio EUR (-8,8 % zu 2024 / +9,0 % zu 2023)

Ergebnis

* Ergebnisentwicklung analog zum Trend der ersten neun Monate

* EBITDA von 413,3 Mio EUR (-2,2 % zu 2024 / +5,6 % zu 2023)

* EBIT von 196,9 Mio EUR (-5,0 % zu 2024 / +3,5 % zu 2023)

* Ergebnis je Aktie von 2,04 EUR auf 1,96 EUR

Cashflow, Bilanz und Dividende

* Operativer Free Cashflow von 280,1 Mio EUR (+10,3 %)

* Eigenkapital zum 31. Dezember 2025 von 767,6 Mio EUR (+0,8 %)

* Dividendenvorschlag von 1,83 EUR je Aktie

Ausblick 2026

* Leichter Umsatzanstieg prognostiziert

* Weitgehend stabile Ergebnisentwicklung in der Größenordnung der letzten

Jahre angepeilt

* Umsatz- und ergebnisseitig ein schwächeres erstes und stärkeres zweites

Halbjahr wahrscheinlich

Die strukturellen Trends im internationalen Brief- und Paketmarkt setzten

sich auch 2025 weiter fort. Digitalisierung und Kostendruck bei privaten wie

öffentlichen Kund*innengruppen führten zu rückläufigen Brief- und

Werbemengen, während die wachsenden Paketmärkte weiterhin von intensivem

Wettbewerb geprägt waren. Vor diesem Hintergrund wurde das

Dienstleistungsangebot der Österreichischen Post konsequent erweitert und

weiterentwickelt. In Österreich sind die Services der Post inzwischen an

nahezu 3.000 Poststellen verfügbar, international kommen rund 14.400 weitere

Out-of-Home Standorte hinzu. Zudem laufen die finalen Vorbereitungen, um im

April 2026 mit der eigenen Mobilfunkmarke YELLLOW an den Start zu gehen.

Auch im internationalen Paketgeschäft wurden mit zwei Akquisitionen - einem

Paketdienstleister in Ungarn sowie einem E-Commerce-Dienstleister in CEE/SEE

- weitere wichtige Schritte gesetzt. "Trotz eines herausfordernden

Marktumfelds und der positiven Sondereffekte im Vorjahr zeigte die

Österreichische Post im Geschäftsjahr 2025 eine solide operative

Entwicklung", sagt Walter Oblin, Generaldirektor der Österreichischen Post.

"In Österreich haben wir unser Paketwachstum auch 2025 fortgesetzt und wir

konnten unsere führende Marktposition erfolgreich behaupten. Mit einem

Anteil von 63% am Privatkund*innen-Paketmarkt bleibt die Post klare

Marktführerin und zentrale Partnerin im heimischen E-Commerce."

2025 war ein weiteres Jahr in dem sich die Österreichische Post in einem

herausfordernden Umfeld stabil entwickelt hat. Die Österreichische Post

treibt die Transformation des Unternehmens auf Basis der Strategie LEAD 2030

mit hoher Geschwindigkeit voran. Nach dem kräftigen Umsatzanstieg im Jahr

2024, der unter anderem durch positive Einmaleffekte unterstützt war,

entwickelte sich das Geschäftsjahr 2025 vor dem Hintergrund anspruchsvoller

makroökonomischer Rahmenbedingungen gut. Sowohl Umsatz als auch Ergebnis

lagen unter dem Vorjahresniveau, jedoch über den Werten des Jahres 2023.

Insbesondere 2024 hatten sich die großen Wahlen in Österreich sowie der

positive Währungsverlauf der türkischen Lira positiv ausgewirkt.

Die Umsatzerlöse 2025 lagen mit 3.043,3 Mio EUR um 2,6 % unter dem Niveau

von 2024 und 11,0 % über 2023. In der Division Brief & Werbepost ging der

Umsatz im Vergleich zu 2024 um 6,8 % bzw. im Vergleich zu 2023 um 3,0 %

zurück und war geprägt vom strukturellen Rückgang des adressierten

Briefvolumens durch die elektronische Substitution aber auch vom Entfall der

positiven Sondereffekte des Vorjahres. Darüber hinaus sind ein

zurückhaltendes Investitionsklima, Effizienzmaßnahmen und auch geringere

Werbeausgaben von Unternehmen feststellbar. In der Division Paket & Logistik

stiegen die Umsatzerlöse im Vergleich mit dem Vorjahr auf vergleichbarer

Basis - also vor einer Ausweisänderung von Umsatzerlösen durch Umgliederung

im Bereich Logistics Solutions - um 1,2 % bzw. um 21,4 % zu 2023. Die

Umsatzerlöse haben sich in der aktuellen Berichtsperiode in Österreich

positiv (+5,8 %) entwickelt. Im Raum Südost- und Osteuropa gab es einen

Rückgang der Umsatzerlöse nach dem starken Anstieg durch asiatische Mengen

insbesondere im ersten Halbjahr des Vorjahres. Das Paketgeschäft in der

Türkei bleibt durch die hohe Inflation und die Wechselkursentwicklung der

türkischen Lira stark geprägt. Im Jahr 2025 verzeichnete diese Region einen

Rückgang gegenüber dem Vorjahr, verstärkt durch temporäre

Kapazitätseinschränkungen im vierten Quartal. Die Division Filiale & Bank

zeigte einen Umsatzrückgang von 8,8 % (+9,0 % zu 2023). Die

Filialdienstleistungen waren durch die Beendigung der

Telekom-Vertriebskooperation beeinflusst. Auch das

Finanzdienstleistungsgeschäft zeigte einen Rückgang durch das gesunkene

EZB-Leitzinsniveau.

In der Ergebnisentwicklung spiegelt sich der Trend der ersten neun Monate

2025 wider. Das EBITDA reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 % auf

413,3 Mio EUR und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging um 5,0 %

auf 196,9 Mio EUR zurück. Beide Kennzahlen liegen mit 5,6 % bzw. 3,5 % über

dem Vergleichswert von 2023. Ein Ergebnisrückgang im Briefgeschäft und eine

geringere Profitabilität in Südost- und Osteuropa sowie der Türkei stehen

einer Ergebnisverbesserung in der Division Filiale & Bank gegenüber. Die

2020 gegründete bank99 hat mit ihren rund 300.000 Kund*innen in Österreich

positiv zum Gesamtergebnis beigetragen. So ergab sich ein Periodenergebnis

für das Jahr 2025 von 134,0 Mio EUR (-8,1 %) und ein Ergebnis je Aktie von

1,96 EUR nach 2,04 EUR in der Vorjahresperiode (-4,1 %). Auf Basis der

soliden Performance und Bilanzlage wird der Hauptversammlung am 15. April

2026 eine Dividende auf Niveau des Vorjahres von 1,83 EUR je Aktie

vorgeschlagen. Dies entspricht einer Dividendenrendite von 5,9 % zum

Schlusskurs am 31. Dezember 2025.

Die herausfordernden Basistrends der internationalen Brief- und Paketmärkte

werden auch 2026 weiter anhalten. Für das laufende Jahr wird wieder ein

leichter Umsatzanstieg erwartet. Gleichzeitig ist weiterhin mit

inflationsbedingten Kostensteigerungen zu rechnen. Daher werden umfassende

Initiativen ergriffen, um das Ergebnisniveau des Konzerns abzusichern. Für

2026 peilt die Österreichische Post bei schwierigem makroökonomischem Umfeld

und leicht verbesserten Konjunkturprognosen eine weitgehend stabile

Ergebnisentwicklung in der Größenordnung der letzten Jahre an. Weiter

positiv zum Ergebnis wird die bank99 beitragen, auch durch den Wegfall der

erfolgten Kernbankenmigration. Es wird umsatz- und ergebnisseitig mit einem

zum Vorjahr schwächeren ersten und stärkeren zweiten Halbjahr gerechnet.

Insbesondere im ersten Quartal 2026 ist das Geschäft der Österreichischen

Post belastet durch die Umstellung der bisherigen

Telekom-Vertriebskooperation auf die eigene Mobilfunk-Marke YELLLOW, ein

herausforderndes Marktumfeld in Südost- und Osteuropa und in der Türkei

durch regulatorisch bedingt reduzierte Paketmengen aus Asien.

"Dass wir Top-Qualität bieten, verdanken wir vor allem unseren

Mitarbeiter*innen, die Tag für Tag mit großer Leistungsbereitschaft und

Professionalität arbeiten. Ihnen gilt unser besonderer Dank. Gemeinsam

werden wir unsere Position als bevorzugte Partnerin unserer Kund*innen

weiter stärken", so Walter Oblin.

KENNZAHLEN

Verän-

derung

Mio EUR 2024 2025 % Mio Q4 Q4

EUR 2024 2025

Umsatzerlöse 3.123,1 3.043,3 -2,6 % -79,8 885,5 831,0

Brief & Werbepost 1.239,8 1.155,2 -6,8 % -84,6 328,8 308,2

Paket & Logistik 1.712,5 1.719,9 0,4 % 7,4 511,1 484,8

Filiale & Bank 201,5 183,8 -8,8 % -17,7 55,5 44,3

Corporate/Konsolidie- -30,8 -15,7 49,2 % 15,2 -10,0 -6,4

rung

Sonstige betriebliche 104,1 119,7 15,0 % 15,6 28,2 32,4

Erträge

Materialaufwand und -920,6 -907,5 1,4 % 13,1 -276,- -258,-

Aufwand für bezogene 6 5

Leistungen

Aufwand für -51,4 -38,8 24,5 % 12,6 -14,8 -8,2

Finanzdienstleistungen

Personalaufwand -1.405,- -1.391,- 1,0 % 14,4 -379,- -362,-

5 1 4 9

Sonstige betriebliche -437,2 -421,4 3,6 % 15,8 -126,- -117,-

Aufwendungen 1 1

Ergebnis aus nach der 3,1 4,4 39,8 % 1,2 0,0 1,4

Equity-Methode

bilanzierten

Finanzanlagen

Gewinn aus der 7,1 4,7 -33,8 -2,4 1,0 0,2

Nettoposition monetärer %

Posten

EBITDA 422,7 413,3 -2,2 % -9,4 117,9 118,2

Abschreibungen -215,5 -216,4 -0,4 % -0,9 -55,3 -56,4

EBIT 207,3 196,9 -5,0 % -10,3 62,5 61,8

Brief & Werbepost 159,1 129,7 -18,5 -29,4 43,9 39,0

%

Paket & Logistik 103,3 81,5 -21,1 -21,8 38,6 34,0

%

Filiale & Bank -11,8 6,9 >100 % 18,7 -4,4 -2,2

Corporate/Konsolidie- -43,4 -21,2 51,1 % 22,2 -15,6 -9,0

rung1

Finanzergebnis -10,5 -15,9 -51,1 -5,4 -7,9 -9,7

%

Ergebnis vor 196,7 181,0 -8,0 % -15,7 54,6 52,1

Ertragsteuern

Ertragsteuern -50,8 -47,0 7,5 % 3,8 -14,8 -15,4

Periodenergebnis 145,9 134,0 -8,1 % -11,9 39,8 36,7

Ergebnis je Aktie 2,04 1,96 -4,1 % -0,08 0,56 0,55

(EUR)2

Cashflow aus dem 395,5 349,3 -11,7 -46,2 119,2 104,6

Ergebnis %

Cashflow aus 121,7 362,4 >100 % 240,7 63,3 274,0

Geschäftstätigkeit

CAPEX 143,1 126,0 -12,0 -17,1 52,5 41,7

%

Free Cashflow -28,8 235,2 >100 % 262,0 -9,6 201,6

Operativer Free 253,9 280,1 10,3 % 26,2 24,6 40,5

Cashflow3

1 Umfasst auch das konzerninterne Umlageverfahren

2 Unverwässertes Ergebnis je Aktie, bezogen auf 67.552.638 Stück Aktien

3 Free Cashflow vor Akquisitionen/Wertpapieren/Geldmarktveranlagungen,

Growth CAPEX und Core Banking Assets

Wien, am 12. März 2026

AUSZÜGE AUS DEM KONZERNLAGEBERICHT 2025

UMSATZENTWICKLUNG IM DETAIL

Die Umsatzerlöse des Österreichischen Post-Konzerns 2025 lagen mit 3.043,3

Mio EUR um 2,6 % unter dem Niveau von 2024, jedoch 11,0 % über 2023. Der

Umsatzvergleich mit dem Vorjahr war geprägt von positiven Sondereffekten in

2024, wie zahlreiche Wahlen in Österreich, aber auch Währungseffekten der

türkischen Lira. Darüber hinaus zählt das Jahr 2025 zwei Werktage weniger

als das Vorjahr. In der Division Brief & Werbepost reduzierten sich die

Umsatzerlöse um 6,8 % (-3,0 % zu 2023), die Division Paket & Logistik

verzeichnete einen leichten Anstieg von 0,4 % (+21,4 % zu 2023) und in der

Division Filiale & Bank ging der Umsatz um 8,8 % zurück (+9,0 % zu 2023).

Der Anteil der Division Brief & Werbepost am Umsatz der Österreichischen

Post im Jahr 2025 37,8 %. Der Divisionsumsatz in der Höhe von 1.155,2 Mio

EUR ist geprägt vom strukturellen Rückgang des adressierten Briefvolumens

durch die elektronische Substitution, aber auch vom Entfall der positiven

Sondereffekte des Vorjahres, vor allem aus Wahlen in Höhe von rund 40 Mio

EUR. Darüber hinaus ist, bedingt durch die schwächere Entwicklung in

einzelnen Handelssegmenten, ein zurückhaltendes Investitionsklima und damit

einhergehend geringere Werbeausgaben der Unternehmen feststellbar.

Die Division Paket & Logistik erwirtschaftete im Berichtszeitraum einen

Anteil von 56,2 % am Konzernumsatz bzw. 1.719,9 Mio EUR. Die Umsatzerlöse

haben sich in Österreich positiv entwickelt. In der Türkei wurde ein

Rückgang verzeichnet, bedingt durch schwierige Marktbedingungen, einem

starken Wettbewerb und Kapazitätseinschränkungen aufgrund eines Störfalls in

der IT-Infrastruktur im vierten Quartal 2025. Im Raum Südost- und Osteuropa

gab es einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse, zurückzuführen auf

geringere Paketmengen im ersten Halbjahr 2025 aus dem asiatischen Raum, die

im Vergleichszeitraum stark angestiegen waren.

Die Division Filiale & Bank erreichte im Jahr 2025 einen Anteil am

Konzernumsatz von 6,0 % bzw. 183,8 Mio EUR, was einen Rückgang von 8,8 %

bedeutet. Die Beendigung der bisherigen Telekom-Vertriebskooperation sowie

ein Rückgang des EZB-Zinsniveaus trugen zu dieser Entwicklung bei.

Der Umsatz der Division Brief & Werbepost von 1.155,2 Mio EUR stammte im

Jahr 2025 zu 62,0 % aus dem Bereich Briefpost & Business Solutions, zu 26,4

% aus Werbepost und zu 11,6 % aus Medienpost.

Im Bereich Briefpost & Business Solutions lag der Umsatz mit 716,6 Mio EUR

im Geschäftsjahr 2025 um 7,2 % unter dem Niveau des Vorjahres. Im Volumen

zeigte sich weiterhin eine rückläufige Mengenentwicklung infolge der

Substitution von Briefen durch elektronische Kommunikationsformen. Die

adressierten Briefvolumen in Österreich haben sich 2025 um 8 % (bereinigt um

Wahlen) reduziert. Das Jahr davor war besonders geprägt von zahlreichen

Wahlen in Österreich (Arbeiterkammer-, Europa-, Nationalratswahl). Die

internationale Briefpost sowie auch der Bereich Business Solutions zeigten

einen Die Umsatzerlöse der Werbepost verringerten sich im Jahr 2025 um 6,6 %

auf 305,0 Mio EUR. Es bestehen weiterhin ein konjunkturbedingt verhaltenes

Werbegeschäft sowie strukturelle Rückgänge in bestimmten Kund*innensegmenten

(z. B. Möbel- und Versandhandel). Die Anpassungen in der Preisstruktur

konnten den Volumenrückgang im Umsatz nicht vollständig kompensieren.

Der Umsatz mit Medienpost, also der Zustellung von Zeitungen und Magazinen,

sank im Periodenvergleich um 5,2 % auf 133,6 Mio EUR.

Der Umsatz der Division Paket & Logistik erhöhte sich im Geschäftsjahr 2025

leicht um 0,4 % auf 1.719,9 Mio EUR. Auf vergleichbarer Basis - also vor

einer Ausweisänderung von Umsatzerlösen durch Umgliederung im Bereich

Logistics Solutions - betrug der Anstieg 1,2 % gegenüber dem Vorjahr. Es

zeigte sich ein Umsatzplus in Österreich, während der Umsatz in der Türkei

nach dem starken Anstieg im Vorjahr (2024: +45,5 %) nun rückläufig war sowie

auch ein Umsatzrückgang in der Region Südost- und Osteuropa, beeinflusst

durch außerordentlich hohe Mengen aus dem asiatischen Raum in der

Vorjahresperiode (Asien-Mengenanstieg 2024: +37 %).

Der Bereich Paket Österreich generierte im Berichtszeitraum einen

Umsatzanstieg von 5,8 % auf 982,6 Mio EUR mit einem Paketmengenwachstum von

3 %.

Die Umsatzerlöse in der Region Paket Türkei+ (Türkei, Aserbaidschan,

Georgien, Usbekistan) reduzierten sich um 6,0 % auf 485,9 Mio EUR im

Vergleich zum Jahr 2024, lagen aber um 36,8 % über dem Niveau von 2023. Ein

starker Wettbewerb sowie die Eigenzustellung von großen E-Commerce Playern

dominieren den türkischen Markt. Der Geschäftsverlauf ist auch weiterhin

stark von der Entwicklung der Inflation und dem Wechselkurs der türkischen

Lira beeinflusst. Darüber hinaus gab es bei der türkischen

Tochtergesellschaft Kapazitätseinschränkungen aufgrund eines Störfalls in

der IT-Infrastruktur im vierten Quartal 2025.

Das Paketgeschäft in Südost- und Osteuropa (Paket CEE/SEE) ist geprägt von

einem starken Wettbewerb und volatilen Volumenentwicklungen asiatischer

Versender*innen. Die Umsatzerlöse reduzierten sich im Geschäftsjahr 2025 um

0,9 % auf 211,6 Mio EUR. Die Paketvolumen sind in diesen Ländern gegenüber

dem Vorjahr konstant geblieben.

Die Umsatzerlöse im Bereich Logistics Solutions reduzierten sich in der

aktuellen Berichtsperiode von 67,6 Mio EUR auf 54,7 Mio EUR aufgrund einer

Ausweisänderung: Rund 14 Mio EUR an Umsatzerlösen wurden aufgrund der

Integration von Gesellschaften in die Interne Leistungsverrechnung

umgegliedert.

Die Umsatzerlöse der Division Filiale & Bank reduzierten sich im

Geschäftsjahr 2025 um 8,8 % auf 183,8 Mio EUR und bestanden zu 77,9 % aus

Erträgen aus Finanzdienstleistungen und zu 22,1 % aus

Filialdienstleistungen. Die Erträge aus Finanzdienstleistungen gingen in der

aktuellen Berichtsperiode um 9,8 % auf 143,3 Mio EUR zurück, im Wesentlichen

bedingt durch den verringerten Leitzinssatz im Vergleich zum Vorjahr. Die

Filialdienstleistungen verringerten sich im Jahr 2025 um 5,0 % auf 40,5 Mio

EUR, bedingt durch die Beendigung der bisherigen

Telekom-Vertriebskooperation.

ERGEBNISENTWICKLUNG

Die Aufwandsstruktur der Österreichischen Post ist von einem hohen Anteil an

Personalaufwendungen geprägt. So entfielen im Jahr 2025 46,8 % der gesamten

betrieblichen Aufwendungen auf den Personalbereich. Die zweitgrößte

Aufwandsposition betraf mit 30,5 % den Materialaufwand und Aufwand für

bezogene Leistungen, der zum Großteil extern vergebene Transportaufwendungen

beinhaltet. Weiters entfielen 14,2 % auf sonstige betriebliche Aufwendungen

und 7,3 % auf Abschreibungen. Der Aufwand für Finanzdienstleistungen macht

1,3 % der gesamten betrieblichen Aufwendungen aus.

Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2025 auf 1.391,1 Mio EUR,

dies entspricht einem Rückgang von 1,0 % bzw. 14,4 Mio EUR. Veränderungen

ergeben sich aus umgesetzten Effizienz- und Kostenmaßnahmen, die den

Kostenauftrieb aus kollektivvertraglichen Gehaltsanpassungen im operativen

Personalaufwand in Österreich und international kompensieren. Der

Österreichische Post-Konzern beschäftigte im Jahr 2025 durch verstärkte

Insourcing-Aktivitäten, wie Frachtdienstleistungen, sowie mehr

Mitarbeiter*innen in den internationalen Tochtergesellschaften

durchschnittlich 28.081 Mitarbeiter*innen (Vollzeitkräfte), während in der

Vorjahresperiode durchschnittlich 27.802 Mitarbeiter*innen tätig waren (+1,0

%).

Die nicht-operativen Personalaufwendungen betreffen Abfertigungen und

Rückstellungsveränderungen, die primär auf die spezifische

Beschäftigungssituation beamteter Mitarbeiter*innen zurückzuführen sind. Im

Geschäftsjahr 2025 waren im Gegensatz zum Vorjahr keine zusätzlichen

Vorsorgen zu treffen.

Der Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen reduzierte sich 2025

um 1,4 % auf 907,5 Mio EUR. Einem Anstieg im Bereich Transporte steht ein

Rückgang bei Treib- und Brennstoffen sowie bei Leasingkräften aufgrund der

verstärkten Insourcing-Aktivitäten gegenüber.

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich im Geschäftsjahr 2025 um

15,0 % auf 119,7 Mio EUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen

verringerten sich um 3,6 % auf 421,4 Mio EUR.

Ein Vergleich mit dem Vorjahr ist nur eingeschränkt aussagekräftig, da das

Ergebnis 2024 wesentlich von positiven Sondereffekten, wie den drei großen

Wahlen in Österreich oder dem Währungseffekt der türkischen Lira, geprägt

war: Das EBITDA lag im Jahr 2025 mit 413,3 Mio EUR um 2,2 % unter dem Niveau

des Vorjahres von 422,7 Mio EUR, das entspricht einer EBITDA-Marge von 13,6

%. Die planmäßigen Abschreibungen lagen im Geschäftsjahr 2025 mit 216,2 Mio

EUR um 3,1 % bzw. 6,4 Mio EUR über dem Vorjahresniveau. Das EBIT erreichte

196,9 Mio EUR im aktuellen Geschäftsjahr nach 207,3 Mio EUR im Vorjahr (-5,0

%). Die EBIT-Marge betrug 6,5 %.

Das Finanzergebnis des Konzerns hat sich 2025 von minus 10,5 Mio EUR auf

minus 15,9 Mio EUR verändert aufgrund geringerer Zinserträge im Vergleich

zur Vorjahresperiode. Die Ertragssteuern verringerten sich von 50,8 Mio EUR

auf 47,0 Mio EUR. Für das Geschäftsjahr 2025 ergibt sich somit eine

Steuerquote von 26,0 %. Das Periodenergebnis für das Geschäftsjahr 2025

betrug 134,0 Mio EUR nach 145,9 Mio EUR im Vorjahr (-8,1 %). Das Ergebnis je

Aktie betrug 1,96 EUR nach 2,04 EUR in der Vorjahresperiode (-4,1 %).

ERGEBNIS NACH DIVISIONEN

Nach Divisionen betrachtet verzeichnete die Division Brief & Werbepost im

Geschäftsjahr 2025 ein EBIT von 129,7 Mio EUR nach 159,1 Mio EUR im Vorjahr

(-18,5 %). Das geringere Ergebnis ist auf den Mengenrückgang an Sendungen

und auf die positiven Sondereffekte des Vorjahres durch Wahlen

zurückzuführen.

Die Division Paket & Logistik erwirtschaftete ein EBIT von 81,5 Mio EUR im

Geschäftsjahr 2025 nach 103,3 Mio EUR in der Vorjahresperiode (-21,1 %).

Während in Österreich eine positive Entwicklung im Paketgeschäft zu

vermerken war, mussten in den internationalen Märkten der Österreichischen

Post Rückgänge verzeichnet werden. Darüber hinaus wirkten sich im Vorjahr

Währungseffekte im Ergebnis positiv aus.

Die Division Filiale & Bank verzeichnete ein EBIT von 6,9 Mio EUR im Jahr

2025 nach minus 11,8 Mio EUR im Jahr zuvor. Die Ergebnisverbesserung ist

einerseits auf die positive Entwicklung der bank99 zurückzuführen und

andererseits auf ein gutes Ergebnis im Filialgeschäft.

Das EBIT der Division Corporate (inklusive Konsolidierung und

konzerninternes Umlageverfahren) veränderte sich von minus 43,4 Mio EUR auf

minus 21,2 Mio EUR (+51,1 %). Die Ergebnisverbesserung ist einerseits auf

Belastungen im Vorjahr zurückzuführen, wie Rückstellungsbildungen und

außerordentliche Abschreibungen und andererseits auf Kosteneinsparungen und

gegenüber dem Vorjahr höheren Erträgen aus der Verwertung nicht

betriebsnotweniger Immobilien im aktuellen Berichtszeitraum. Die Division

Corporate erbringt nicht-operative Dienstleistungen, wie sie typischerweise

für Zwecke der Verwaltung und Steuerung eines Konzerns erbracht werden.

Diese Tätigkeiten umfassen neben den klassischen Governance-Aufgaben die

Verwaltung und Entwicklung der nicht-betriebsnotwendigen Immobilien, die

Verwaltung wesentlicher Finanzbeteiligungen, die Erbringung von

IT-Dienstleistungen, die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle sowie die

Administration des Post-Arbeitsmarkts.

CASHFLOW UND BILANZ

Der Cashflow aus dem Ergebnis erreichte im Geschäftsjahr 2025 349,3 Mio EUR

nach 395,5 Mio EUR im Jahr 2024 (-11,7 %). Der Cashflow aus

Geschäftstätigkeit betrug in der Berichtsperiode 362,4 Mio EUR im Vergleich

zum Vorjahreswert von 121,7 Mio EUR. Diese Position inkludiert die

Veränderungen der Core Banking Assets der bank99 in Höhe von minus 14,3 Mio

EUR, die im Vergleichszeitraum des Vorjahres minus 237,6 Mio EUR betrugen.

Die Core Banking Assets beinhalten die Veränderung der Bilanzposten

Finanzielle Vermögenswerte aus Finanzdienstleistungen und Finanzielle

Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen exklusive der Zahlungsmittel,

Zahlungsmitteläquivalente und Guthaben bei Zentralbanken und fassen somit

das Einlagen- und Veranlagungsgeschäft der bank99 zusammen. Der Cashflow aus

Geschäftstätigkeit exklusive Core Banking Assets belief sich im

Geschäftsjahr 2025 auf 376,7 Mio EUR nach 359,3 Mio EUR im Vorjahr (+4,8 %).

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich 2025 auf minus 127,1 Mio

EUR nach minus 150,5 Mio EUR im Vorjahr. Die Ausgaben für den Erwerb von

Sachanlagen und als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien (CAPEX für

Sachanlagen) betrug in der aktuellen Berichtsperiode 126,0 Mio EUR im

Vergleich zu 143,1 Mio EUR in 2024 (-12,0 %).

Die Österreichische Post setzt auf die Kennzahl des Operativen Free

Cashflows, um damit die Finanzkraft des operativen Geschäfts zu betrachten

und daraus die Dividende des Geschäftsjahres abzudecken. Der Operative Free

Cashflow belief sich ohne Berücksichtigung der Veränderung der Core Banking

Assets in der aktuellen Berichtsperiode auf 280,1 Mio EUR im Vergleich zu

253,9 Mio EUR im Jahr zuvor (+10,3 %). Der Anstieg inkludiert auch einen

positiven Steuereffekt aus einer Vorperiode.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit erreichte im Jahr 2025 minus 212,4

Mio EUR nach minus 152,7 Mio EUR im Vorjahr und enthielt im aktuellen

Geschäftsjahr Ausschüttungen in Höhe von 127,0 Mio EUR, wovon 123,6 Mio EUR

die Dividendenausschüttung an die Aktionär*innen der Österreichischen Post

betreffen.

Die Bilanzsumme der Österreichischen Post zum 31. Dezember 2025 von 6,6 Mrd

EUR hat sich seit dem Einbezug der bank99 in 2020 deutlich ausgeweitet.

Aktivseitig zeigten sich in der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2025

Zahlungsmittel der bank99 in Höhe von 0,6 Mrd EUR sowie Kredite

(Hypothekarkredite, Konsumkredite) der bank99 von 2,0 Mrd EUR und

passivseitig sind in der Konzernbilanz 3,8 Mrd EUR Kund*inneneinlagen der

bank99 enthalten.

Inklusive der bank99 ergibt sich folgendes Bilanzbild: Sachanlagen in der

Höhe von 1.368,1 Mio EUR bildeten eine der größten Bilanzpositionen und

inkludierten Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen von 365,3 Mio EUR.

Zudem gab es immaterielle Vermögenswerte und Geschäfts- oder Firmenwerte,

die per 31. Dezember 2025 mit 156,9 Mio EUR ausgewiesen sind. In der Bilanz

sind Forderungen in Höhe von 489,7 Mio EUR ausgewiesen sowie andere

finanzielle Vermögenswerte mit 57,5 Mio EUR. Finanzielle Vermögenswerte aus

Finanzdienstleistungen betrugen per Ende des Jahres 2025 4.134,7 Mio EUR und

resultieren im Wesentlichen aus der Geschäftstätigkeit der bank99.

Auf der Passivseite der Bilanz lag das Eigenkapital des Österreichischen

Post-Konzerns zum 31. Dezember 2025 bei 767,6 Mio EUR (Eigenkapitalquote von

11,7 %). Betrachtet man den Post-Konzern ohne das

Finanzdienstleistungsgeschäft, so betrug die Logistik-Eigenkapitalquote

(Eigenkapital zu Gesamtkapital ohne finanzielle Verbindlichkeiten aus

Finanzdienstleistungen) per Ende Dezember 2025 30 %. Die Rückstellungen

lagen Ende 2025 bei 512,9 Mio EUR, die anderen finanziellen

Verbindlichkeiten beliefen sich auf 666,0 Mio EUR und die Verbindlichkeiten

aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Verbindlichkeiten betrugen 652,9

Mio EUR. Finanzielle Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen in Höhe

von 3.959,9 Mio EUR resultieren aus der Geschäftstätigkeit der bank99

(Einlagen- und Veranlagungsgeschäft der Kund*innen der bank99).

AUSBLICK 2026

Die Basistrends der internationalen Brief- und Paketmärkte zeigen sich

unverändert. Das Briefgeschäft verzeichnet Volumenrückgänge, die im

schwachen konjunkturellen Umfeld durch Digitalisierungsbemühungen privater

und öffentlicher Kund*innen vorangetrieben werden.

E-Commerce ist andererseits die Triebfeder für steigende Paketvolumen. In

vielen Märkten ist gleichzeitig mit intensivem Wettbewerb zu rechnen und mit

Unsicherheiten durch regulatorische Einschränkungen internationaler

Handelsströme.

Umsatzerlöse 2026

Nach einer Umsatzentwicklung 2025, die um 2,6 % unter dem Niveau des Jahres

2024 lag, aber um 11,0 % über dem Jahr 2023 wird für die Entwicklung im Jahr

2026 wieder mit einem leichten Umsatzanstieg gerechnet. Im Geschäftsjahr

2026 kommt es zu einer Änderung in der Segmentberichterstattung:

Umsatzerlöse aus Filialdienstleistungen werden nicht mehr mit

Finanzdienstleistungen kombiniert dargestellt, sondern in der neuen Division

Brief, Filiale & Services (vormals Brief & Werbepost). In dieser Division

dominieren weiterhin die rückläufigen Brief- und Werbevolumen die

Geschäftsentwicklung. Produkt- und Preisanpassungen werden positiv zum

Umsatz beitragen, ebenso wie etwa 35 Mio EUR an Filialleistungen (vormals in

Filiale & Bank). Dies inkludiert den Aufbau der neuen Mobilfunk-Eigenmarke

YELLLOW in Österreich sowie ein Entfall von ca. 20 Mio EUR an

Umsatzbeiträgen aus der beendeten Telekom-Vertriebskooperation. In Summe

wird für 2026 mit einem Umsatzrückgang im unteren einstelligen Bereich

gerechnet.

In der Division E-Commerce & Logistics (vormals Paket & Logistik) wird

hingegen mit einem Wachstum im oberen einstelligen Bereich gerechnet. Bei

konstanten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist weiterhin mit Impulsen aus

dem E-Commerce zu rechnen, insbesondere mit Zuwächsen bei internationalen

Versender*innen. Unsicherheiten zur Prognose zukünftiger Handelsströme

ergeben sich aus europäischen und nationalen Überlegungen durch

regulatorische Maßnahmen internationale Wertschöpfung zu verlagern. Wachstum

wird sowohl für den Markt in Österreich, Südost- und Osteuropa und auch der

Türkei erwartet, je Markt aber von Impulsen im Online-Handel, aber auch von

der Wettbewerbssituation abhängig. Während in Österreich mit einer stetigen

positiven Entwicklung gerechnet wird, ist in Südost- und Osteuropa mit

zusätzlichen Umsatzbeiträgen aus dem Erwerb eines ungarischen

Paketdienstleisters zu erwarten. Darüber hinaus sollte der Erwerb des

führenden E-Commerce-Dienstleisters in Südost- und Osteuropa,

euShipments.com, abgeschlossen werden. Das Closing für beide Gesellschaften

wird Ende des ersten Quartals 2026 erwartet. Am türkischen Markt werden auch

weiterhin Inflation und Währungsentwicklung zusätzliche Umsatzparameter

bleiben.

In der neuen Division Bank (vormals Filiale & Bank) werden im Geschäftsjahr

2026 ausschließlich Erträge aus Finanzdienstleistungen der bank99 berichtet.

Auf Basis der im Vergleich zum Vorjahr niedrigen Leitzinsen gehen wir von

Umsatzerlösen etwa am Niveau des Vorjahres aus.

Ergebnis 2026

Neben einer leicht positiven Umsatzentwicklung ist auch weiterhin mit

steigenden inflationsbedingten Kostensteigerungen zu rechnen. Daher werden

umfassende Initiativen ergriffen, um das Ergebnisniveau des Konzerns

abzusichern. Für 2026 peilt die Österreichische Post bei schwierigem

makroökonomischem Umfeld und leicht verbesserten Konjunkturprognosen eine

weitgehend stabile Ergebnisentwicklung in der Größenordnung der letzten

Jahre an. Weiter positiv zum Ergebnis wird die bank99 beitragen, auch durch

den Wegfall der erfolgten Kernbankenmigration.

Es wird umsatz- und ergebnisseitig mit einem zum Vorjahr schwächeren ersten

und stärkeren zweiten Halbjahr gerechnet. Dies in Abhängigkeit des Closings

der bereits kommunizierten Unternehmenstransaktionen und vor dem Hintergrund

der beendeten Telekom-Vertriebskooperation und dem Aufbau der eigenen

Mobilfunk-Marke.

Investitionen 2026

Die Investitionen in Sachanlagen (CAPEX) werden für das Jahr 2026 in der

Bandbreite von 140 bis 160 Mio EUR liegen sowie darüber hinaus ca. 20 Mio

EUR für immaterielle Vermögenswerte. Schwerpunkte der Jahre 2026 und 2027

sind die Erweiterung und Modernisierung des Logistikzentrums in Salzburg und

der Ausbau von Paketautomaten, vorrangig in Südost- und Osteuropa. Ein

weiterer Schwerpunkt ist die schrittweise Elektrifizierung der

Zustellflotte, um die letzte Meile in Österreich bis 2030 vollständig CO

frei zu gestalten.

Die Österreichische Post strebt weiterhin an, Wachstum mit einer attraktiven

Dividendenpolitik zu verbinden. Der Vorstand wird der Hauptversammlung am

15. April 2026 eine stabile Dividende in Höhe von 1,83EUR je Aktie

vorschlagen. Damit führt das Unternehmen seine Ausschüttungspolitik fort und

hält an dem Ziel fest, mindestens 75% des Nettoergebnisses an die

Aktionär*innen auszuschütten.

RÜCKFRAGEHINWEIS Österreichische Post AG Harald

Österreichische Post AG Hagenauer, Leitung Investor Relations

Presse-Team Tel.: +43 (0) Tel.: +43 (0) 57767-30400

57767-32010 presse@post.at investor@post.at

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12.03.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

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Unternehmen: Österreichische Post AG

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