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02.09.26 12:07:12

Aktien Europa: Leichte Verluste - Ölpreise und Anleiherenditen belasten

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die europäischen Börsen haben ihre Verluste am Mittwoch etwas ausgebaut. Der September als schwieriger Börsenmonat wurde damit seinem Ruf bislang gerecht. "Insgesamt fürchten die Märkte eine Gemengelage aus schwächerer Konjunktur und hartnäckiger Inflation", hieß es von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Der bange Blick gilt daher der Renditeentwicklung an den Anleihemärkten. "Die Renditen der größten Schuldner aus dem Euroraum, Frankreich und Italien, haben sich inzwischen über der Vier-Prozent-Marke festgesetzt", so die Experten der LBBW.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145 verlor am Mittag 0,47 Prozent auf 6.339,13 Punkte. Außerhalb des Euroraums sank der Schweizer Leitindex SMI CH0009980894 um 0,31 Prozent auf 14.290,03 Punkte, während der britische FTSE 100 GB0001383545 um 0,56 Prozent auf 10.728,68 Zähler nachgab.

Stärkster Sektor waren die Banken. Unter den Standardwerten aus dem Segment ragten Deutsche Bank DE0005140008 und ING NL0011821202 heraus. Beide profitierten von Analystenkommentaren. Nach der Kaufempfehlung von Goldman Sachs setzten die Aktien der Deutschen Bank ihre jüngste Gewinnserie fort und gewannen ein Prozent. ING kletterten um 1,8 Prozent, nachdem Morgan Stanley US6174464486 die Einstufung auf "Overweight" angehoben hatte.

Ölwerte lagen dagegen trotz weiter steigender Ölpreise im Minus. "Darin spiegelt sich die Erwartung einer potenziellen Beruhigung an den Energiemärkten wider", merkte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets an. Auch Technologiewerte schwächelten. Sie litten damit unter den Vorgaben aus Asien und den USA.

Noch stärker lagen Einzelhandelsaktien im Minus. Hier belasteten die herrschenden Konjunktursorgen und das befürchtete Szenario einer Stagflation. Gefragt waren dagegen L'Oreal FR0000120321. Mit einem Plus von einem Prozent profitierten sie von einer Hochstufung durch Exane BNP auf "Outperform"./mf/stk

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