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08.09.26 12:08:43

APA ots news: UNIQA Factsheet: Die Rolle der privaten Versicherung im...

APA ots news: UNIQA Factsheet: Die Rolle der privaten Versicherung im österreichischen Gesundheitssystem

Wien (APA-ots) - "Österreich verfügt über ein starkes, öffentliches

Gesundheitssystem.

Aber mit der Demografie lässt sich nicht verhandeln: Wir werden

älter, benötigen mehr medizinische Leistungen und zugleich gibt es

immer weniger Menschen im Erwerbsalter, die diese Leistungen

finanzieren und erbringen können. Wer die Gesundheitsversorgung von

morgen sichern will, muss öffentliche Stärke und private Initiative

zusammendenken. Deshalb braucht es kein Gegeneinander von öffentlich

und privat, sondern eine kluge Zusammenarbeit. Private Vorsorge

entlastet das System, schafft zusätzliche Kapazitäten und hilft, die

medizinische Versorgung für alle langfristig abzusichern."

René Knapp, Vorstand bei UNIQA Insurance Group AG, verantwortlich

für Personal Lines & Asset Management

"Der Beitrag der privaten Zusatzversicherung zur

Gesundheitsversorgung ist im Alltag konkret sichtbar: Wahlärztinnen

und -ärzte schaffen zusätzliche Termine, Privatkliniken stellen

Betten und OP-Kapazitäten bereit und Sonderklassezahlungen stärken

die medizinische Expertise in öffentlichen Häusern. Privat

finanzierte Leistungen erweitern die Kapazitäten im Gesundheitswesen

und schaffen Spielraum für alle. Zusätzlich haben Zusatzversicherte

vielfältige Präventionsmöglichkeiten - das schafft Gesundheit und

entlastet Versorgungssysteme."

Hans Aubauer, Leiter Group Health Insurance bei UNIQA Insurance

Group AG und CEO UNIQA Health Service

Zwtl.: Facts & Figures Gesundheitssystem Österreich

Ein starkes System unter wachsendem Druck

- 99,9 Prozent Absicherung: Das österreichische

Sozialversicherungssystem erreicht nahezu die gesamte Bevölkerung.

Quellen: State of Health in the EU - Austria Country Health

Profile (Seite 12 (14) im pdf)

Gesundheitsausgaben Österreich - erstmals die 60-Milliarden-Marke

überschritten

- Die Ausgaben im österreichischen Gesundheitswesen haben im Jahr

2025 erstmals die 60-Milliarden-Marke überschritten. Mit 61,3 Mrd.

Euro (11,9 % des BIP) wurden von öffentlicher und privater Seite um

3,5 Mrd. mehr für das Gesundheitswesen ausgegeben als 2024.

- Die laufenden privaten Gesundheitsausgaben beliefen sich auf 14,95

Mrd. Euro bzw. ein Viertel (24,4 Prozent) der laufenden

Gesundheitsausgaben.

Quelle: Statistik Austria Gesundheitsausgaben 2025

- Österreich im OECD-Vergleich im Spitzenfeld : Im Vergleich der 38

OECD-Länder belegte Österreich 2024 mit einem Anteil der laufenden

Gesundheitsaus gaben am Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 11,7 % den 4.

Platz.

Quelle: Statistik Austria

Mehr als ein Drittel der österreichischen Ärzteschaft ist in zehn

Jahren in Pensionsalter

- 18.346 Ärztinnen und Ärzte werden in Österreich innerhalb der

kommenden zehn Jahre das Pensionsalter von 65 Jahren erreichen oder

überschreiten.

- Schon heute ist ein Drittel (32,7 Prozent) der gesamten Ärzteschaft

bereits älter als 55 Jahre.

- Allein zur Beibehaltung des aktuellen Personalstands müssten

jährlich etwa 1.836 Ärzt:innen nachbesetzt werden.

- Besonders kritisch ist der niedergelassene Bereich: Dort liegt der

Altersgipfel bereits bei 63 Jahren.

Quelle: Ärztekammer

Private Zusatzversicherung in der Mitte der Gesellschaft

- Vier von zehn der in Österreich lebenden Menschen sind privat

versichert (3.656.883 versicherte Personen)

- In Summe gab es 7.523.152 Schaden- und Leistungsfälle, eine

Steigerung von 12,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2024.

- Unmittelbar ausgezahlt haben die privaten Versicherungen 2,181

Milliarden Euro . Der größte Anteil von rund 55 Prozent ist der

Krankenhauskostenersatz (Hauskosten und Honorare), gefolgt von 16

Prozent Arztleistungen (niedergelassener Bereich)

- 2025 haben sich 86.000 Menschen zusätzlich privat versichert. Das

entspricht der Bevölkerung von Villach und Mödling zusammen.

- Starkes Wachstum über ein Jahrzehnt: von 2,9 Mio. (2012) auf 3,6

Mio. (2024) - ein Plus von 700.000 Personen, mehr als 2× Graz.

Quelle: VVO Jahresbericht 2025 , Seite 63 (pdf)

Zwtl.: Wie entlastet die private Zusatzversicherungversicherung das

öffentliche System?

Wahlarzt

- Die öffentliche Kasse erstattet in der Regel bis zu 80 % des

Kassentarifs für die jeweilige Leistung (nicht 80 % des tatsächlich

bezahlten Betrags). Versicherte erhalten maximal 80 Prozent des

Kassentarifs refundiert, also dessen, wie viel ein Kassenarzt für

dieselbe Leistung bekäme. Die Höhe des Wahlarzthonorars ist dafür

irrelevant.

- Jede Wahlarztleistung kostet die öffentliche Hand höchstens 80

Prozent dessen, was beim Kassenarzt fällig wäre. So bringt jeder

Wahlarztbesuch 20 Prozent Einsparung.

Sonderklasse

- In der Sonderklasse öffentlicher Spitäler tragen die

Privatversicherten durch die Sonderklassehonorare dazu bei,

Spitzenärzt:innen im öffentlichen System zu halten. Diese Honorare

sind für die in den öffentlichen Spitälern angestellten Ärzt:innen

ein Anreiz, dort zu bleiben, weil sie einen bedeutenden Zuverdienst

zum Gehalt darstellen.

- Da die Spitalärzteschaft natürlich nicht nur Sonderklassepatienten,

sondern überwiegend Nicht-Privatversicherte behandelt, stellen die

Zahlungen der Privatversicherten einen ganz wesentlichen Beitrag zum

öffentlichen Spitalssystem dar.

Privatspital

- Nimmt ein Privatversicherter statt der Sonderklasse ein

Privatspital in Anspruch - immerhin 41 Prozent aller Fälle der

Privaten Zusatzversicherung - profitiert die Allgemeinheit. Die

Krankenkassen übernehmen nämlich nur einen kleinen Teil (rund ein

Drittel) der medizinischen Behandlungskosten, der Rest ist von den

Patient:innen bzw. ihrer Versicherung selbst zu bezahlen.

- Jede:r sozialversicherte Patient:in entlastet die Krankenkasse in

erheblichem Ausmaß, wenn die Behandlung statt in einem öffentlichen

Spital in einem Privatspital erfolgt.

- Das Leistungsvolumen aller österreichischen Privatspitäler

entspricht jenem der öffentlichen Spitäler des ganzen Bundeslands

Salzburg, diese Spitäler sind also als quasi zehntes Bundesland in

hohem Maß versorgungswirksam.

- Im Jahr 2023 fanden von insgesamt 18.072 Geburten in Wien etwa

14 Prozent in Privatkliniken statt und entlasten so öffentliche

Spitäler. Österreichweit beträgt der Anteil gut 7 Prozent.

- Bei Katarakt-Operationen ("Grauer Star") werden beinahe 15

Prozent aller Leistungen in Österreich in einer Privat-Klinik

erbracht, zuletzt waren das 17.254.

- Auch aufwendige Operationen in systemrelevantem Ausmaß: 10

Prozent aller Knie Total-Endoprothese Operation ("Künstliches

Kniegelenk")

Quelle: VVO und Verband der Privatkrankenanstalten Österreichs (

pdf)

Zwtl.: Facts & Figures Gesundheitsversicherung UNIQA

- UNIQA ist Marktführer

- Rund 1,4 Millionen Menschen und damit etwa 40 Prozent aller

Privatversicherten in Österreich vertrauen auf UNIQA.

Mavie Med

- Der führende Betreiber privater Gesundheitsbetriebe in Österreich

mit stationären, tagesklinischen und ambulanten Angeboten sowie

Angeboten zur Rehabilitation.

- 800 Betten

- Über 51.000 Patient:innen stationär, über 135.000 ambulant betreut.

- Über 35.600 Operationen durchgeführt.

- Alleine in den Häusern von Mavie Med sind im vergangenen Jahr ganze

4.053 Babys auf die Welt gekommen. In der Privat Klinik Döbling

kommen fast 6 Prozent aller Wiener Babys auf die Welt.

Quelle und weitere Details: Mavie Med

Aktuelles Bildmaterial und weitere Details hier auf der Presse-

Seite von UNIQA .

Rückfragehinweis:

Klaus Kraigher

Pressesprecher

UNIQA Insurance Group AG

Telefon: +43 664 8231997

E-Mail: klaus.kraigher@uniqa.at

Website: https://www.uniqa.at

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER

INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

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