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16.06.26 12:05:51

APA ots news: 11 gemeinsame Leuchtturm-Projekte für den Wirtschaftsstandort Wien

Zusammenarbeit: Bürgermeister Michael Ludwig und

Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter Ruck schließen

Zukunftsvereinbarung ab. Konkrete Projekte für die Entwicklung

der Stadt

Wien (APA-ots) - Bürgermeister Michael Ludwig und Wirtschaftskammer

Wien-Präsident

Walter Ruck haben am Dienstag eine gemeinsame Zukunftsvereinbarung

unterzeichnet und präsentiert. Sie ist ein weiteres, sichtbares

Zeichen der ausgezeichneten Zusammenarbeit zwischen Stadt und WK Wien

- und fixiert wesentliche Zukunftsvorhaben in elf gemeinsamen

Leuchtturmprojekten. Sie sollen in den kommenden Jahren umgesetzt

werden.

"Der Erfolg Wiens beruht auf Innovation, Zusammenhalt und einer

starken Partnerschaft zwischen Stadt und Wirtschaft. Mit unserer

Zukunftsvereinbarung setzen wir konkrete Projekte um, die den

Wirtschaftsstandort nachhaltig stärken - von der Vienna Digital

School über das Wiener Robotik Labor bis zur gezielten Positionierung

Wiens als führenden KI-Standort. Gleichzeitig investieren wir in die

Ausbildung dringend benötigter Fachkräfte und in die

Weiterentwicklung unserer Grätzl. Damit schaffen wir Chancen für

Unternehmen, Beschäftigte und die nächste Generation", sagt

Bürgermeister Michael Ludwig.

"Der Wirtschaftsstandort Wien entwickelt sich besser als

Gesamtösterreich. Das liegt einerseits daran, dass es uns gelungen

ist, seine Heterogenität zu stärken. Die Vielfalt der

Unternehmensgrößen und in der Branchenverteilung lässt uns schwierige

Zeiten besser verkraften und Chancen nutzen. Auf der anderen Seite

gehen wir in Wien einen etwas anderen Weg, nämlich den der

Zusammenarbeit und des Dialogs. Unsere Zukunftsvereinbarung ist

verschriftlichter Ausdruck dessen und Wegweiser für die weitere

positive Entwicklung unserer Stadt und unseres Wirtschaftsstandorts.

Besonders wichtig ist mir dabei, das Projekt der Vienna Digital

School, einer neuen IT-HTL für Wien. Sie soll dringend benötigte

Fachkräfte in den Bereichen der Informationstechnologie und

Digitalisierung ausbilden", sagt WK Wien-Präsident Walter Ruck.

Konkret enthält die Zukunftsvereinbarung elf Leuchtturmprojekte

mit Schwerpunkt auf Technologie, Ausbildung und Stadtentwicklung.

Zwtl.: Künstliche Intelligenz als Stärkefeld

KI eröffnet Wiener Unternehmen enorme Wachstums- und

Marktpotenziale - global, international und national. Der

internationale und europäische Wettbewerb um KI-affine Unternehmen

ist in vollem Gange. Alle großen europäischen Metropolen bemühen sich

um Betriebsansiedlungen und Investitionen in KI-Wirtschaftsbereichen.

Produktivitätszuwächse, neue Geschäftsmodelle und hochwertige

Arbeitsplätze sind nur einige Gründe dafür.

Für eine nachhaltig erfolgreiche wirtschaftliche Nutzung und

Verwertung von KI braucht es gezielte Vorbereitungen - in den

Unternehmen und am Wirtschaftsstandort. So muss in Wien neben einer

leistungsfähigen Infrastruktur sichergestellt werden, dass hohe

Kompetenz, exzellentes Wissen, effektive Kooperationen und Netzwerke

optimale Rahmenbedingungen vorfinden.

Die Stadt Wien und die WK Wien nutzen in einem gemeinsamen

Prozess Synergien mit bestehenden privaten und öffentlichen

Initiativen, um städtische KI-Schwerpunkte gezielt zu stärken.

Konkret soll ein gemeinsamer KI Economy Report mit den Schwerpunkten:

Angebotsmonitoring, innovative Entwicklungen und

Wertschöpfungseffekte erstellt werden. Ziel ist es, gemeinsame

Schwerpunktsetzungen abzuleiten und daraus Folgeinitiativen und

konkrete Maßnahmen zu entwickeln, die Wien als innovativen,

verantwortungsvollen und wettbewerbsfähigen KI-Standort stärken.

Zwtl.: Wiens neue IT-HTL

Das Projekt VDS - Vienna Digital School sieht den Aufbau einer

neuen IT-HTL inklusive IT-Fachschule in Wien vor. Im Vollausbau wird

die Schule über 600 Schülerinnen und Schüler aufnehmen und jährlich

etwa 100 Absolventinnen und Absolventen hervorbringen. Ziel ist es,

jungen Menschen neue Chancen in digitalen Zukunftsberufen zu eröffnen

und den Wirtschaftsstandort durch Bildung, Innovation, gute

Qualifikation und ausgebildete Fachkräfte nachhaltig zu stärken.

Inhaltlich positioniert sich die VDS als HTL mit Schwerpunkt

Informationstechnologien und Vertiefungen in Energiesteuerung, Data

Science, IT-Security, KI und Robotik. Zusätzlich soll ein

innovatives, zukunftsorientiertes Bildungsangebot zu Green IT und

erneuerbaren Energiesystemen entstehen.

Das pädagogische Konzept der Vienna Digital School ist

zukunftsweisend ausgerichtet und verbindet moderne, praxisnahe

Lernformen mit einem bilingualen Ausbildungsansatz. Schülerinnen und

Schüler sollen digitale Kompetenzen nicht nur erwerben, sondern in

Projekten anwenden, eigenverantwortlich arbeiten und gemeinsam

Lösungen entwickeln.

Zwtl.: Wien als Metropolregion

Wien bildet gemeinsam mit einem Netzwerk ausgewählter

Partnerstädte in den Nachbarländern einen der bedeutendsten urbanen

Räume im CEE-/SEE-Raum. Als führende Städte und wirtschaftliche

Zentren ihrer jeweiligen Länder bündeln sie in besonderem Maße

Bevölkerung, Wertschöpfung, Hochschulen, internationale Unternehmen,

Verkehrsinfrastruktur sowie politische Steuerungs- und

Entscheidungsfunktionen.

Stadt und WK Wien sehen darin ein erhebliches Potenzial: Eine

noch stärkere Vernetzung dieser urbanen Regionen kann neue

wirtschaftliche Impulse setzen, die internationale Sichtbarkeit des

Wirtschaftsraums erhöhen und den besonderen Herausforderungen großer

urbaner Räume auf europaeischer Ebene mehr Gewicht verleihen.

Ziel des Leuchtturmprojekts ist es daher, diese Städte noch

stärker als innovationsstarken und zukunftsorientierten

Wirtschaftsraum in Europa zu positionieren, bestehende

Kooperationsfelder gezielt und nachhaltig weiterzuentwickeln sowie

neue Potenziale für eine vertiefte Zusammenarbeit zu identifizieren

und zu erschließen.

Zwtl.: Leerstandsmanagement verbessern

Lebendige Grätzl und funktionierende Erdgeschosszonen sind ein

wesentlicher Bestandteil der wirtschaftlichen und städtischen

Entwicklung Wiens. Sie tragen zur Attraktivität des öffentlichen

Raums bei, sichern wohnortnahe Versorgung, schaffen Sichtbarkeit für

Unternehmen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Belebung der

Stadtteile. Gleichzeitig stehen bestimmte Lagen vor strukturellen

Herausforderungen, die sich in Leerstand, Nutzungslücken oder

längeren Übergangsphasen zwischen verschiedenen Nutzungen zeigen

können.

Stadt und WK Wien verbindet das gemeinsame Interesse,

Erdgeschosszonen und Geschäftsstandorte in Wien langfristig zu

stärken und Leerstände möglichst frühzeitig sichtbar zu machen. Eine

zentrale Voraussetzung dafür ist eine belastbare Datengrundlage über

verfügbare Flächen, Nutzungssituationen und standortbezogene

Entwicklungen.

Vor diesem Hintergrund halten beide Partnerinnen ausdrücklich

fest, dass sie die Wirtschaftsagentur Wien bei der Entwicklung und

Weiterentwicklung einer Leerstandsdatenbank aktiv unterstützen

wollen. Ziel ist es, bestehende Informationsquellen, Erfahrungen und

Perspektiven beider Institutionen einzubringen und so eine möglichst

fundierte, praxistaugliche Datengrundlage zu ermöglichen.

Zwtl.: Wiener Robotik Labor

Robotik und Automatisierung zählen zu den zentralen

Zukunftstechnologien für Industrie, Produktion, Dienstleistungen und

Forschung. Gleichzeitig ist moderne Robotik-Technologie teuer in der

Anschaffung, wartungsintensiv im Betrieb und technologisch rasch im

Wandel. Einzelne Bildungseinrichtungen können diese Infrastruktur

daher nur schwer dauerhaft auf aktuellem Niveau bereitstellen. Genau

hier setzt das Wiener Robotik Labor an.

Das Wiener Robotik Labor soll als urbanes Kompetenzzentrum für

moderne Robotik und Automatisierung wirken. Auf rund 1000 m² erhalten

Schülerinnen und Schüler, Studierende, Lehrende und angehende

Fachkräfte Zugang zu hochwertiger technischer Infrastruktur,

praxisnahen Lernformaten und modernen Anwendungen der Robotik.

Geplant sind insbesondere Roboterstationen mit Industrie- und Cobot-

Systemen, ein Elektronik- und Mechatronikbereich, Werkstätten,

Schulungsräume sowie digitale Vorbereitungsangebote mit

Simulationsumgebungen und Online-Lernmodulen.

Mit dem Wiener Robotik Labor setzen Stadt Wien und WK Wien ein

gemeinsames Zukunftsprojekt um, das Bildung, Innovation und

Wirtschaft sinnvoll verbindet. Es schafft moderne Lern- und

Entwicklungsräume, eröffnet jungen Menschen neue Chancen in

technischen Zukunftsberufen und stärkt Wien als Stadt, die Talente

fördert, technologische Entwicklung aktiv gestaltet und in die

Kompetenzen der nächsten Generation investiert.

Zwtl.: Weitere Projekte

Weitere in der Zukunftsvereinbarung fixierte Projekte betreffen

die Stärkung der Lehre als zukunftsfitte Ausbildung für die

Fachkräfte von morgen, den Ausbau der Beratung und Unterstützung von

Unternehmensgründerinnen und -gründern, die Weiterentwicklung der

Vienna Green Economy, eine Beschattungsinitiative im Altbau, den

Ausbau des Projekts Zero Emission Transport und die Weiterentwicklung

von Wien als Stadt des Unternehmerischen Denkens.

Die komplette Zukunftsvereinbarung sowie weitere Informationen zu

den einzelnen Projekten können auf der Internetseite der

Wirtschaftskammer Wien abgerufen werden:

https://wko.at/wien/zukunftsvereinbarung

Rückfragehinweis:

Wirtschaftskammer Wien

Michael Vorauer

Mediensprecher Präsident DI Walter Ruck

T: +43 1 51450-1476

M: +43 664 403 01 91

E: michael.vorauer@wkw.at

Stadt Wien

Bernhard Muttenthaler

Mediensprecher des Wiener Bürgermeisters

T: +43 1 4000 81857

E: bernhard.muttenthaler@wien.gv.at

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER

INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0099 2026-06-16/12:00

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