Börsenjobs
An der Börse Frankfurt arbeiten
Wer bei der Börse arbeiten möchte, hat viele Möglichkeiten und Einfallswinkel.
Möchtest du im Börsenhandel beruflich tätig werden, dann bietet sich der Handelsbereich einer Bank an, die selbst Börsenteilnehmer ist. Die Deutsche Börse, die mehrere Marktplätze wie Frankfurt, Xetra oder den Terminmarkt Eurex betreibt, hat natürlich auch Jobs mit handelsnahen Aufgaben, z. B in der Marktsteuerung. Das ist aber nur ein Bruchteil der Möglichkeiten innerhalb dieses Konzerns. Im Kassamarkt, das sind die Marktplätze Xetra und Frankfurt, gibt es Jobs während des Studiums und Praktika.
Börsenhändler*in

Bei einer Wertpapierhandelsbank auf dem Parkett
Der Begriff Börsenhändler wird für verschiedene Aufgaben verwendet. Im Zusammenhang mit der Deutschen Börse in Frankfurt bezeichnet man so die Spezialist*innen, die für sieben Wertpapierhandelsbanken rund 1,5 Millionen verschiedene Wertpapiere betreuen.
Jedes Wertpapier hat ein Orderbuch, für das nur eine Händlerin oder Händler zuständig ist. Sie stellen permanent Angebotspreise, betreuen Stop-Orders und überwachen die Orderausführungen. Wertpapiere mit einen Referenzmarkt, z.B. internationale Aktien, Fonds oder Anleihen, machen sie handelbar. Spezialist bezieht sich auf das aktuelle Marktmodell, zuvor nannte man diese Händler Skontroführer*innen und bis 2003 Kursmakler*innen, bzw. Stellvertreter*innen. Kursmakler waren amtlich bestellt, die Preise galten als amtliche Börsenkurse.
Bei einer Bank auf Deutsche Börse Xetra
Der Marktplatz Xetra hat rund 200 internationale Banken als Teilnehmer, für die ein Vielfaches als Händler*innen tätig sind. Geben Anlegerinnen und Anleger ihre Aufträge über Xetra auf, leidet die teilnehmenden Banken diese auf den Marktplatz weiter, wie es auch in Parkett abläuft. Im Unterschied zu Frankfurt sind die Orderbücher der Wertpapiere für alle einsehbar, übers Internet auch für Privatanleger*innen. Deswegen gibt es verschiedene Aufgaben für die Händler*innen der Banken. Sie agieren entweder im Auftrag der Bank, Eigenhandel genannt, oder sie führen Aufträge der Bankkunden aus, der sogenannte Kommissionshandel.
Eine Sonderrolle nehmen Designated Sponsors ein, die im Auftrag der Anbieter von Wertpapieren, etwa Unternehmen oder ETF-Emittenten, permanent Preise stellen. Diese werden auch Market Maker genannt.
Börsenhändlerprüfung benötigt
Wer als Händlerin oder Händler direkt an der Börse handeln will, muss die Prüfung der Deutschen Börse zum Börsenhändler ablegen.
Karriere bei der Deutschen Börse
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Die Deutsche Börse Group ist mehr als nur DAX und Frankfurter Parkett. Mit unseren Produkten und Services bilden wir ein einzigartiges Geschäftsmodell, das die komplette Wertschöpfungskette im Finanzgeschäft abdeckt: von der Indexberechnung und Marktdatenbereitstellung über den Betrieb von Handelssystemen bis hin zur Abwicklung und Verwahrung von Finanzprodukten.


